Benito Raman: Beim nächsten Mal mache ich das Ding rein!

Nach auskurierter Kapselbandverletzung im Sprunggelenk hat Benito Raman am Samstag (17.8.) seine Pflichtspiel-Premiere im blau-weißen Trikot gefeiert. Dabei wäre dem Belgier beinahe ein Treffer gelungen. Auf schalke04.de spricht der Flügelstürmer über das torlose Remis in Mönchengladbach, seine Leistung, die vergebene Möglichkeit und die nächste Aufgabe in der Bundesliga.

Benito, die ersten 74 Pflichtspiel-Minuten als Knappe liegen hinter dir. Wie war’s?
Es war ein schöner Moment, als der Coach mir gesagt hat, dass ich in der Startelf stehe. Dass ich in der Woche zuvor im DFB-Pokal nicht spielen konnte, hat mich sehr geärgert. Aber das Spiel wäre für mich etwas zu früh gekommen, so ist das leider manchmal im Fußball. Jetzt fühle ich mich wieder gut und bin bereit für die kommenden Aufgaben. Es hat definitiv Spaß gemacht!

Du musstest in der zweiten Halbzeit einmal kurz behandelt werden. Hat sich die Verletzung wieder bemerkbar gemacht?
Nein, keine Sorge. Ich habe einfach eine unglückliche Bewegung gemacht, anschließend hatte ich kurz Probleme. Das hat sich zum Glück aber schnell wieder gelegt.

Ich ärgere mich, aber gleichzeitig weiß ich auch, dass die Saison jetzt nicht gelaufen ist, nur weil ich eine Chance vergeben habe.

Benito Raman

Wie bewertest du deine Leistung?
Für mein erstes Spiel war es in Ordnung, denke ich. Defensiv habe ich mich gut eingebracht, nach vorne gibt es natürlich noch etwas zu optimieren. Ich glaube, dass sich unser Zusammenspiel in den kommenden Wochen immer weiter verbessern wird. Wir sind noch am Anfang.

Fast wärst du zum „Mann des Tages“ geworden. Was lief schief bei der vergebenen Chance in der 27. Minute?
Ich habe den Ball bekommen, aber auch meinen Gegenspieler rechts neben mir im Blick gehabt. Deshalb wollte ich schnell abschließen. Das war vielleicht zu überhastet. Im Nachhinein hätte ich die Situation natürlich anders lösen müssen. Beim nächsten Mal bleibe ich ruhiger und mache das Ding rein. Ein Abschluss mit der Innenseite wäre besser gewesen. Ich ärgere mich, aber gleichzeitig weiß ich auch, dass die Saison jetzt nicht gelaufen ist, nur weil ich eine Chance vergeben habe.

Der kommende Gegner ist der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger. Spürt ihr gegen Bayern München speziellen Druck, es besonders gut machen zu müssen?
Druck haben wir in jedem Spiel, egal wie der Gegner heißt. Bayern München ist natürlich der Favorit, aber auch dieses Match muss erst einmal gespielt werden. Im Fußball ist alles möglich, wir geben uns nicht schon vor dem Anpfiff geschlagen und werden uns gut vorbereiten. Ich glaube an unsere Chance!

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