Benjamin Stambouli: Bin vom sportlichen Projekt überzeugt

Benjamin Stambouli, herzlich willkommen auf Schalke. Wie sind Ihre ersten Eindrücke von dem Verein und den neuen Teamkollegen?

Vielen Dank. Ich bin hier auf Schalke sehr gut empfangen worden. Meine neuen Mitspieler haben mich alle sehr gut aufgenommen. Ich fühle mich schon fast wie zu Hause.

 

Was waren die Gründe für den Wechsel zu den Königsblauen?

Ich habe mich für diesen Schritt entschieden, weil ich den eingeschlagenen Weg des Vereins mitgehen möchte. Die persönlichen Gespräche mit Chef-Trainer Markus Weinzierl und Sportvorstand Christian Heidel haben mich vom sportlichen Projekt überzeugt. Ich habe bereits seit 2012 eine sehr gute Meinung von dem Club. Damals habe ich in der Champions League mit Montpellier gegen Schalke in der VELTINS-Arena gespielt und konnte schon viele positive Eindrücke gewinnen.

Mit welchen Qualitäten wollen Sie der Mannschaft helfen?

Ich denke, dass ich die nötige Erfahrung mitbringe. Diese wird hoffentlich auch der gesamten Mannschaft helfen. Auf dem Platz möchte ich einen Teil zu der Struktur unseres Spiels beitragen. Dazu möchte ich dem Team auch als kampfstarker Spieler helfen. Persönlich finde ich es auch wichtig, viel mit meinen Mitspielern zu kommunizieren. Es entspricht meinem Charakter, offen auf andere Personen zuzugehen und positive Kommunikation zu betreiben.

Wie gut sind Ihre Deutsch-Kenntnisse aktuell?

Ich hatte Deutsch in der Schule, aber das reicht natürlich nicht aus. Die Kommunikation auf dem Platz ist jedoch essenziell. Daher werde ich schnellstmöglich Sprachkurse absolvieren, um reinzukommen. Ich möchte Deutsch auf jeden Fall lernen.

Haben Sie die Bundesliga in den vergangenen Jahren bereits verfolgt?

Ja. Ich habe neben anderen Ligen auch viele Spiele der Bundesliga gesehen. In Frankreich hat die deutsche Liga einen sehr guten Ruf – etwa vergleichbar mit dem der englischen Premier League. Es ist immer ein Spektakel, es fallen sehr viele Tore und es ist insgesamt eine sehr interessante Liga.

Ihr erster Einsatz könnte direkt im ersten Heimspiel gegen Bayern München sein. Wie groß ist die Vorfreude?

Unabhängig vom Gegner freue ich mich sehr auf meinen ersten Auftritt in der Arena. Natürlich wissen wir, dass wir gegen Bayern München spielen. Wir wollen konzentriert in die Begegnung gehen und dann auch eine gute Leistung abrufen. Aber der Gegner ist gar nicht so wichtig. Wir müssen versuchen, in jedem Spiel alles zu geben, um erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass ich gegen die Bayern auf dem Platz stehe und werde im Training auch hart dafür arbeiten.

Nabil Bentaleb kennen Sie ja noch aus Ihrer gemeinsamen Zeit bei Tottenham …

Ja, das stimmt. Es ist immer hilfreich, wenn man schon jemanden kennt. Das wird mir den Anfang auch erleichtern. Er ist ein guter Typ und ein starker Mitspieler. Ich denke, dass wir beide uns auf dem Platz gut ergänzen werden, aber auch als einzelne Akteure eine gute Verstärkung für das Team sind.

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