Benjamin Stambouli: Mit dieser Mentalität wirst du Erfolg haben

Domenico Tedesco bezeichnet ihn als Leader, der zu Saisonbeginn schmerzlich vermisst wurde. Seit zwei Wochen ist Benjamin Stambouli wieder komplett fit und brennt nun auf das Champions-League-Duell mit Galatasaray. Auf schalke04.de spricht der Franzose über den kommenden Gegner, seinen Durchbruch auf Schalke und die Arbeit mit dem Trainerteam.

Benjamin, du warst lange verletzt, bist seit zwei Wochen wieder voll da. Wie fühlst du dich aktuell?
Ich fühle mich top! Ich habe zwei schwere Spiele in Istanbul und Leipzig gemacht, das war für den Körper nicht so einfach. In Köln habe ich nicht gespielt und ein bisschen Erholung bekommen. Gegen Hannover war ich wieder im Einsatz und ich fühle mich einfach sehr gut, bin bei 100 Prozent und bereit für das Spiel gegen Galatasaray.

Was erwartest du für eine Partie?
Auswärts in Istanbul hatten wir viele Chancen, aber im Abschluss hat uns ein wenig das Glück gefehlt. Wir waren nach dem Hinspiel schon ein wenig enttäuscht. Wenn wir den Willen haben, in jeden Zweikampf zu gehen, keine Angst haben und eine richtige Malochermentalität zeigen, dann können wir das Spiel auf jeden Fall gewinnen. Galatasaray hat gute Spieler, das haben wir in der ersten Partie bereits gesehen. Für mich persönlich ist Garry Rodrigues ein super Spieler. Aber mit unserer Qualität können auch wir ein gutes Spiel abliefern.

Wie viel Selbstvertrauen zieht die Mannschaft aus dem Sieg gegen Hannover?
Wenn du erfolgreich bist, ist es immer einfacher, den Kopf frei zu bekommen. Wir haben immer an unseren Erfolg geglaubt, denn wir wissen, dass wir Qualität haben. Die Reaktion der Mannschaft nach dem Gegentreffer war sehr positiv. Man kann immer mal ein Spiel verlieren, aber mit dieser Mentalität wirst du langfristig Erfolg haben.

Ich fühle mich auf Schalke zu 100 Prozent wohl.

Benjamin Stambouli

Du bist ein sehr erfahrener Spieler, der mit einem noch nicht so erfahrenen Trainer zusammenarbeitet. Wie hast du Domenico Tedesco zu Saisonbeginn erlebt, als es nicht so gut lief?
Ich habe bereits mit einigen Trainern zusammengearbeitet. Unser Coach ist zwar sehr jung, wirkt aber wie ein erfahrener Trainer. Er hat immer eine richtige Lösung und spricht sehr viel mit uns Spielern. Zudem haben wir immer einen genauen Matchplan, an dem wir zusammen – die gesamte Mannschaft und das Trainerteam – arbeiten. Es ist sehr wichtig für uns, dass wir uns mit der Spielausrichtung wohlfühlen.

Dir ist im vergangenen Jahr der Durchbruch auf Schalke geglückt. Was war dafür ausschlaggebend?
Es hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis ich mich an die Situation im neuen Club gewöhnt habe. Wenn ich mich wohlfühle, spiele ich besser. Ich habe immer die Unterstützung vom Verein erhalten, das war sehr wichtig für mich. Der Trainer und ich haben gemeinsam für mich eine neue Position gefunden, jetzt fühle ich mich auf Schalke zu 100 Prozent wohl.

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