Benjamin Stambouli: Nizza hat ein neues Gesicht

Für Benjamin Stambouli ist das Europa-League-Spiel beim OGC Nizza am Donnerstag (15.9.) etwas Besonderes. Mit seinem neuen Team hofft der Franzose auf einen guten Auftritt in seinem Heimatland. „Wir haben zuletzt sehr gut gearbeitet, deshalb habe ich ein gutes Gefühl“, sagt der 26-Jährige.

Den Gegner kennt er aus seiner Zeit bei Paris Saint-Germain und Montpellier HSC noch bestens. „Nizza ist ein sehr guter Verein, bei dem eine große Leidenschaft herrscht. Im vergangenen Jahr sind sie sehr stark aufgetreten. Im Stadion herrscht immer eine tolle Atmosphäre“, sagt der Mittelfeldmann.

Zwar habe OGC einige Leistungsträger verloren und daher ein neues Gesicht, „aber sie haben sich ganz bestimmt nicht verschlechtert. Es sind auch starke Spieler hinzugekommen. Unser Gegner hat seine Qualitäten, von daher erwarte ich ein schwieriges Spiel für uns.“ Zudem habe Nizza einen guten Trainer. „Lucien Favre lässt Fußball spielen. Wir wissen, worauf wir uns einstellen müssen“, erklärt Stambouli.

Mir gefällt es wirklich sehr gut auf Schalke.

Besonders groß ist die Vorfreude auf das Wiedersehen mit Younes Belhanda, mit dem Stambouli 2012 im Trikot von Montpellier HSC die französische Meisterschaft feierte. „Wir teilen tolle Erinnerungen – aber jetzt will ich gegen ihn gewinnen“, so Schalkes Nummer 17.

Seine ersten zwei Wochen auf Schalke bewertet der Neuzugang durchweg positiv. „Ich hatte ein bisschen Zeit, um den Verein und meine Mitspieler kennenzulernen. Mir gefällt es sehr gut. Nabil Bentaleb kannte ich ja bereits aus meiner Zeit bei Tottenham Hotspur. Das hilft natürlich“, sagt Stambouli und fügt hinzu: „Für die Stimmung gegen Bayern fehlen mir die Worte. Ich habe die Leidenschaft und die Treue der Fans erlebt.“

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