Breel Embolo: Haben Rehaplan immer entschleunigt

Das Comeback von Breel Embolo nach der Mitte Oktober 2016 erlittenen schweren Sprunggelenksverletzung lässt noch etwas länger auf sich warten. Über die aktuelle Situation beim 20-Jährigen gibt der FC Schalke 04 wie folgt Auskunft.

Im Spiel beim FC Augsburg hatte sich der Schweizer Nationalspieler am 15. Oktober 2016 durch ein Foul des Augsburgers Konstantinos Stafylidis eine komplexe Verletzung des Sprunggelenks zugezogen. Der gemäß einer Unterscheidung solcher Brüche als „Weber C“ klassifizierte Befund ergab neben einem gebrochenen Wadenbein auch einen Riss der Syndesmose und des Innenbandes.

Anschließend hatten Sprunggelenksspezialisten einen detaillierten Rehabilitationsplan aufgestellt. Nach einem bis Ende 2016 in seinem Heimatland durchgeführten ersten Teil der Reha-Maßnahmen kehrte Breel Embolo Mitte Januar nach Gelsenkirchen zurück, um hier sein Programm durchzuführen. Angesichts der Komplexität der Verletzung veranlasste die medizinische Abteilung eine vorsichtigere Herangehensweise, um Risiken bei der Genesung zu minimieren.

„Natürlich kann es für einen jungen Spieler in einer Reha nie schnell genug gehen. Aber unser Mannschaftsarzt Patrick Ingelfinger hat mich immer gebremst und mit mir zusammen den Rehaplan entschleunigt. Alle anderen Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen“, bestätigt Breel Embolo.

Maßnahmen, die ihre Berechtigung hatten. So zeigten MRT-Untersuchungen in der vergangenen Woche und am heutigen Montag, dass sich ein (nicht schmerzhaftes) Knochenmarksödem gebildet hat. Embolo wird in den kommenden Wochen weitere Schonung erhalten und sein Reha-Programm in Deutschland fortsetzen.

„Wir waren bereits im Januar durch unsere Teamärzte vorinformiert worden, dass es mit einer Rückkehr in dieser Saison eng werden könnte und haben deshalb unseren Kader in der Winterpause entsprechend verstärkt“, so Sportdirektor Axel Schuster.

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Breel Embolo

PositionStürmer
Geburtsdatum14.02.1997
Größe1.85 m
Gewicht86 kg
Auf Schalke seit01.07.2016
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