Cedric Teuchert: Einer der Hauptgründe war der Trainer

Am Mittwoch (3.1.) um 15.08 Uhr ist Cedric Teuchert im Trainingslager in Benidorm angekommen. Kurze Zeit später nahm sich der Neuzugang vom 1. FC Nürnberg bereits Zeit für ein erstes Interview. Auf schalke04.de spricht der U21-Nationalspieler über seinen Wechsel, Gespräche mit Domenico Tedesco, Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller und die Anreise, die nicht ganz stressfrei verlief.

Cedric, herzlich willkommen beim FC Schalke 04.
Vielen Dank. Ich bin wahnsinnig stolz, nun ein Teil dieses großartigen Clubs sein zu dürfen. Schalke ist ein Riese!

An dir waren mehrere Vereine interessiert. Was hat den Ausschlag für Königsblau gegeben?
Ich hatte fantastische Gespräche mit Domenico Tedesco. Er hat mir ganz genau aufgezeigt, was er mit mir vorhat, wie sein Plan von Fußball aussieht. Und der Trainer hat mir klar gesagt, was ich verbessern muss und wie er mir dabei helfen kann. Domenico Tedesco war einer der Hauptgründe für meine Entscheidung. Dazu kommen die überragenden Fans, das Stadion, das Umfeld.

Hast du dich auch bei deinen beiden ehemaligen Mitspielern Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller erkundigt?
Na klar! Beide haben mir nur Positives berichtet. Mit Schöpfi habe ich kurz vor meinem Wechsel noch einmal telefoniert. Er hat regelrecht von Schalke geschwärmt. Burgi habe ich direkt nach meiner Ankunft in Benidorm getroffen. Dass ich beide gut kenne, wird mir die Eingewöhnung sicherlich erleichtern. Ich hoffe, dass ich genauso gut einschlagen kann wie die beiden Jungs.

Schöpfi und Burgi haben mir nur Positives berichtet!

Cedric Teuchert

Kannst du uns verraten, wie die vergangenen 24 Stunden abgelaufen sind?
Ruhig waren sie nicht gerade (lacht). Mein Berater hat mir am Dienstagabend mitgeteilt, dass die Vereine sich final geeinigt haben. Wir waren permanent in Kontakt und er wusste ganz genau, dass ich ein Schalker werden möchte. Am Mittwochmorgen ging es dann nach Benidorm. Wobei, eigentlich eher mittags. Denn das war gar nicht so einfach …

Was ist passiert?
Das Flugzeug, mit dem Christian Heidel, mein Berater und ich in Frankfurt abheben sollten, war defekt. Und auch die erste Ersatzmaschine war wohl kaputt. Dann gab es zum Glück aber doch noch einen Flieger. Mit ein bisschen Verspätung sind wir schließlich hier angekommen.

Welche Ziele hast du dir für die kommenden Wochen und Monate gesetzt?
Der Sprung aus dem Unterhaus in die Bundesliga ist schon ein großer, aber ich traue ihn mir absolut zu. Ich bin ein Typ, der Bock auf neue Herausforderungen hat. Mein Ziel ist es, dem Team schnell helfen zu können. Ich freue mich schon auf mein erstes Heimspiel. Denn ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie in der VELTINS-Arena war. Weder als Spieler noch als Zuschauer. Es kribbelt schon richtig in den Füßen.

Wo siehst du deine Stärken?
Ich liebe das Tempodribbling und habe, so glaube ich, einen ganz guten Abschluss. Ich spiele gerne im Zentrum, kann aber auch andere Positionen bekleiden.

Stehst du nach der Winterpause schon voll im Saft?
Ja. Ich habe mich in den vergangenen Tagen und Wochen gut vorbereitet. In Nürnberg gab es vor Weihnachten einen individuellen Trainingsplan. Das wird auf Schalke sicherlich nicht anders gewesen sein. Ich fühle mich gut und kann das erste Training kaum noch abwarten. Ich freue mich darauf, die Jungs kennenzulernen!

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