Choupo-Moting: Glaube an ein erfolgreiches Jahr

Seine Teilnahme am Afrika Cup hat Eric Maxim Choupo-Moting abgesagt. Stattdessen bereitet sich der 27-Jährige derzeit mit den Knappen in Benidorm auf den zweiten Saisonteil vor. Auf schalke04.de spricht der Offensivmann über seinen Entschluss, die Reaktionen, seine Mitspieler im Angriff und die aktuelle sportliche Situation.

… seine Absage für den Afrika Cup:

Ich habe mich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, nicht am Afrika Cup teilzunehmen. Die Entscheidung, die mir sehr schwer gefallen ist, habe ich kurz nach Weihnachten getroffen und dann auch dem kamerunischen Verband mitgeteilt. Natürlich waren die Verantwortlichen nicht so glücklich, aber sie haben meine Beweggründe verstanden und akzeptiert. In der Zukunft bin ich aber bereit, weiter für Kamerun zu spielen. Die Absage für den Afrika Cup bedeutet keineswegs den Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Da gab es ein Missverständnis, für das ich nicht verantwortlich war, das ich aber schnell aus der Welt geräumt habe.

… die Reaktion von Markus Weinzierl und Christian Heidel:

Beide haben sich natürlich gefreut, dass ich nun doch zur Verfügung stehe und der Verein in den ersten Spielen des Jahres mit mir planen kann. Schließlich bin ich nach den Ausfällen von Breel Embolo, Klaas-Jan Huntelaar und Franco Di Santo der einzige groß gewachsene Stürmer. Alle anderen Spieler, die zuletzt vorne im Einsatz waren, sind eher klein. Deshalb haben sie andere Qualitäten, die unserer Mannschaft helfen können.

… seinen Wunschpartner im Angriff:

Den gibt es nicht. Jeder Einzelne, der vorne spielen kann, bringt seine individuellen Stärken ins Spiel ein. Zuletzt habe ich mal mit Max Meyer, mal mit Yevhen Konoplyanka vorne gespielt. Mit Donis Avdijaj oder Fabian Reese hingegen noch gar nicht. Alle Spieler geben ihr Bestes, damit die Mannschaft Erfolg hat.

Alle Spieler geben ihr Bestes, damit die Mannschaft Erfolg hat.

… die aktuelle Tabellensituation:

Nach dem schwachen Start war es schwierig, aber mit unserer Serie haben wir uns gefangen. Leider waren die Ergebnisse im Dezember dann nicht mehr ganz so positiv. Dabei haben wir größtenteils trotz der vielen Ausfälle gar nicht schlecht gespielt. Gegen Bayer Leverkusen zum Beispiel, als wir in fast 90-minütiger Unterzahl knapp verloren haben, war es ein guter Auftritt der gesamten Mannschaft. Was gefehlt hat, war ein Tor. Ich bin guter Dinge, dass wir erfolgreich ins Jahr 2017 starten. Einige wichtige Spieler, wie beispielsweise Naldo oder Matija Nastasic, stehen uns wieder zur Verfügung. Dass es nicht ganz einfach wird, in der Tabelle in die Regionen vorzustoßen, die wir uns als Ziel gesetzt haben, ist jedem Einzelnen bewusst. Aber wenn wir erneut eine Serie starten, kann es auch ganz schnell gehen.

… die Ziele im Trainingslager:

Wir wollen uns noch besser aufeinander abstimmen. Ich denke, man hat schon im Verlauf der Hinrunde gesehen, dass wir Fortschritte machen. Aber es gibt immer noch Dinge, die noch besser werden müssen. Die Harmonie in der Mannschaft stimmt auf jeden Fall. Auch mit dem Trainerteam verstehen wir uns sehr gut. Was fehlt, sind konstant gute Ergebnisse. Daran arbeiten wir.

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