Christian Fuchs: Freue mich auf eine volle Hütte

Riesengroß ist die Vorfreude bei Christian Fuchs auf den Start des zweiten Saisonteils. Auf schalke04.de spricht der Kapitän der österreichischen Nationalelf über die Vorbereitung, eines der verrücktesten Spiele seiner Karriere und die Englische Woche zum Auftakt der Bundesliga.

Christian Fuchs, die Vorbereitung ist vorbei. Wie groß ist Ihre Vorfreude auf den Rückrundenstart?

Das Schwitzen und eine besonders trainingsintensive Zeit hat ein Ende (schmunzelt). Die gesamte Mannschaft freut sich auf das Duell mit Hannover 96. Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Die zehn Tage im Trainingslager in Katar waren sehr intensiv, anschließend haben wir in Gelsenkirchen unser Programm fortgesetzt. Wir sind auf jeden Fall gewappnet für den Start.

Wie sehr haben Sie die VELTINS-Arena vermisst?

Es wird schon etwas Besonderes, nach mehrwöchiger Pause wieder ins Stadion einzulaufen. In der Vorbereitung haben wir mehrfach vor fast leeren Rängen gespielt. Deshalb bin ich froh, dass die Hütte jetzt wieder voll ist und wie immer eine fantastische Stimmung herrschen wird.

Vor zwei Jahren gab es die Partie Schalke gegen Hannover schon einmal zum Rückrundenstart. Können Sie sich noch erinnern?

Na klar, wir haben 5:4 gewonnen. Das war wirklich eine spektakuläre Nummer. Sicherlich eines der verrücktesten Spiele meiner Karriere. Für die Fans würde ich mir erneut so ein Spiel wünschen. Mir ist aber vor allem eines wichtig: die drei Punkte!

Das 5:4 war sicherlich eines der verrücktesten Spiele meiner Karriere.

Die Liga startet direkt mit einer Englischen Woche. Und die Gegner haben es in sich: Hannover, Bayern, Mönchengladbach …

Früher oder später muss man eh gegen jede Mannschaft spielen, daher mache ich mir darüber keinen Kopf. Wir wollen jetzt erst einmal gegen Hannover gewinnen und damit unsere Ziele untermauern. In den vergangenen beiden Heimspielen gegen Köln und Hamburg haben wir leider Punkte liegengelassen. Das sollte uns gerade in der VELTINS-Arena nicht allzu häufig passieren, wenn wir wieder in die Champions League einziehen möchten.

Gegen Hannover wird Fabian Giefer anstelle des verletzten Ralf Fährmann auflaufen. Ist es eine Umstellung, einen anderen Keeper in der Kiste zu haben?

Fabian ist ein super Torwart und ein adäquater Ersatz für Ralle. Beide sind nicht nur ausgesprochen starke Torhüter, sondern auch gute Fußballspieler. Man kann bedenkenlos auch einmal einen Ball zurückspielen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Reinhold Ranftl

Reinhold Ranftl: Das hilft mir, das hilft Memo

Mit einem klugen Pass von der rechten Seite bereitete Reinhold Ranftl beim 5:2-Erfolg gegen den SV Sandhausen das schönste Tor des Tages, den Hackentreffer von Marius Bülter, vor. Im Interview mit schalke04.de spricht der Österreicher über seinen ersten Assist, das anstehende Duell mit dem FC St. Pauli, seinen Landsmann Guido Burgstaller und den Konkurrenzkampf mit Mehmet Can Aydin.

Edu

Das Spiel meines Lebens: Edú über die magische Nacht von Mailand

57 Pflichtspiele absolvierte Eduardo Goncalves de Oliveira, Fans besser bekannt als Edú, für den FC Schalke 04 – das denkwürdigste am 5. April 2011 in Mailand. Beim 5:2-Erfolg gegen Champions-League-Titelverteidiger Inter knipste der Brasilianer, der am Dienstag (30.11.) seinen 40. Geburtstag feiert, doppelt. In der Interview-Reihe „Das Spiel meines Lebens“ blickt schalke04.de zusammen mit ehemaligen Schalkern auf legendäre Auftritte im königsblauen Trikot zurück.

Marvin Pieringer

Marvin Pieringer: Wir treten uns nicht gegenseitig auf die Füße

Im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 erzielte Marvin Pieringer zuletzt sein erstes Pflichtspieltor im blau-weißen Trikot. Nach dem Geschmack des Angreifers sollen in den kommenden Wochen weitere Treffer folgen – die dann auch für einen Sieg sorgen. Im Interview mit schalke04.de spricht der 22-Jährige über die ersten Monate bei den Königsblauen, Besuche der Familie, die Atmosphäre in der VELTINS-Arena, sein Premierentor, wichtige Einsatzminuten in der U23 und das anstehende Duell mit Werder Bremen.

Rouven Schröder

Rouven Schröder im Kreisel-Interview: Ich brauche dieses Feuer

Nach dem harten Aufprall in der Zweiten Liga stand Rouven Schröder im Juni gleich zum Auftakt seiner königsblauen Karriere vor einem Scherbenhaufen. Im ausführlichen Interview mit dem Schalker Kreisel erklärt der 46-jährige Sportdirektor, warum er die Aufräumarbeiten nicht gescheut hat, welche Arbeitsphilosophie er bevorzugt und was ihn generell antreibt im Leben.