Christian Heidel: Sind von ganz unten gekommen

Vor der Länderspielpause im Oktober hatte Königsblau gerade den ersten Saisonsieg eingefahren. Seit eben jener Phase haben die Knappen kein Pflichtspiel mehr verloren. Nach dem jüngsten Erfolg über Bremen spricht Christian Heidel bei schalke04.de über den starken Lauf und erklärt, warum er die anstehende Pause trotz der Erfolgsserie begrüßt.

Christian Heidel über …

… den Sieg gegen Werder Bremen:

Das war weniger Glanz und Gloria, sondern harte Arbeit. Bremen hat sehr kompakt gestanden, teilweise mit sieben oder acht Mann in der Abwehr. Jeder weiß, wie schwierig es dann ist, sich Torchancen herauszuspielen. Aber unsere Mannschaft ist ruhig geblieben und hat gut gearbeitet. Dazu haben wir defensiv so gut wie gar nichts zugelassen. Es ist wichtig, auch solche Spiele zu gewinnen.

… die aktuelle Situation:

Der Trainer verlangt von den Jungs immer 100 Prozent über 90 Minuten. Das sieht, finde ich, momentan stark danach aus. Dass nicht alles klappt, ist normal, und sowohl bei der Leistung als auch bei der Tabelle ist noch Luft nach oben. Das wissen wir. Aber wir sind auf einem richtig guten Weg, den wir so weitergehen möchten. Wir versuchen, den schlechten Bundesligastart bis zur Winterpause noch einigermaßen zu korrigieren.

… die Länderspielpause:

Ich bin eigentlich ganz froh, dass jetzt erstmal Pause ist. Gerade weil wir auch ein paar verletzte Spieler haben, davon alleine drei Stürmer. Es ist auch wichtig für den Kopf, denn die Belastung, die unsere Jungs ertragen mussten, war schon enorm. Wir sind von ganz unten gekommen. Es tut allen ganz gut, sich mal zwei Wochen wieder zu sammeln, auch wenn die letzte Phase sehr erfolgreich war. Hoffentlich können wir vor der nächsten Pause auf eine ähnliche Serie zurückblicken.

… Nabil Bentaleb:

Nabil kann Dinge, die nicht viele können. Man sieht, was er für ein Potenzial hat. Ein defensiver Spieler mit diesen fußballerischen Qualitäten, da vergisst man manchmal auch, dass er erst 21 Jahre jung ist. Das zeigt, wo er noch hinkommen kann. Auch bei ihm gibt es aber noch Luft nach oben. Nichtsdestotrotz sind wir sehr, sehr zufrieden mit ihm.

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