Christian Heidel: Überzeugt von der Kurs-Korrektur

Seine erste Saison als Manager der Königsblauen verlief anders als geplant und erhofft. Aus diesem Grund nahm Christian Heidel eine Veränderung auf der Trainerposition vor. Auf schalke04.de spricht der 54-Jährige über die Gründe dafür und den neuen Coach Domenico Tedesco.

Christian Heidel über ...

… die Qualitäten des neuen Trainers:

Wir wollten einen Trainer verpflichten, der taktisch sehr versiert ist und der bewiesen hat, dass er eine Mannschaft taktisch voranbringen kann. Domenico hat zudem eine hohe soziale Kompetenz und große Kommunikationsbereitschaft. Das sind die drei wichtigsten Dinge, die wir uns auf Schalke wünschen. Sein Alter ist kein Problem für mich. Damit habe ich schon gute Erfahrungen gemacht. Die Entscheidung wird vom gesamten Verein getragen.

… die Trennung von Markus Weinzierl:

Ich möchte zunächst einmal Markus Weinzierl und seinem Team danken. Wir haben die Saison analysiert und dann die Entscheidung getroffen, den Weg nicht mehr weiterzugehen. Wir waren nicht mehr davon überzeugt, dass die Entwicklung auf Schalke so eingeleitet werden kann, dass wir dort landen, wo wir uns das letztendlich alle wünschen. Menschlich hat mir die Trennung sehr leid getan, doch der Club geht natürlich vor. Wir nehmen jetzt eine Korrektur vor und entwickeln gemeinsam mit Domenico Tedesco eine Spielidee.

… Weinzierls Trainerteam:

Wir werden mit Markus‘ Assistenten noch Gespräche führen. Falls wir uns trennen sollten, werden es alle persönlich von mir erfahren.

… den Kontakt zu Domenico Tedesco:

Ich habe mich schon immer für Trainer-Talente interessiert. Das war schon zu meiner Zeit in Mainz so. Ich habe immer die Nachwuchsleistungszentren beobachtet, aber nicht nur Spieler, sondern auch Trainer. Da ist auch der Name Domenico Tedesco gefallen. Ich konnte schon vor seiner Station bei Erzgebirge Aue mit seinem Namen einiges anfangen.

Wir wollten einen Trainer verpflichten, der taktisch sehr versiert ist und der bewiesen hat, dass er eine Mannschaft taktisch voranbringen kann.

… die Kaderplanung:

Der Trainer kann davon ausgehen, dass der Kader zum Trainingsstart nahezu komplett ist. Richtig los geht es ja erst mit dem Trainingslager. Ziel ist aber, vorher die Mannschaft komplett beisammen zu haben.

… die anstehende Mitgliederversammlung:

Ich freue mich drauf und werde den Mitgliedern sehr offen und ehrlich begegnen. Ich hoffe, dass sie unseren Weg weiter mitgehen werden. Ich bin davon überzeugt, dass die Kurs-Korrektur richtig und notwendig war. Meiner Meinung nach ist es der richtige Schritt. Es geht um den FC Schalke 04 und nicht um mich.

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