Clemens Tönnies: Christian Heidel ist eine Führungspersönlichkeit

Intensive und gute Gespräche hatte Clemens Tönnies mit Schalkes neuem Manager Christian Heidel geführt, bevor es zur Entscheidung kam, den 52-Jährigen zum neuen Vorstand Sport und Kommunikation des FC Schalke 04 zu bestellen. Am Mittwoch (18.5.) stellten sich beide den Fragen der Journalisten.

„Ich freue mich, dass es mit der Verpflichtung von Christian Heidel geklappt hat“, sagt Tönnies. „Er bekommt die volle Rückendeckung vom gesamten Club. Wir sind sehr glücklich, dass er da ist.“ Ein Verein wie Schalke 04 brauche eine starke Persönlichkeit. „Das ist Christian Heidel“, betont Tönnies: „Ich übernehme die Aufgaben, für die ein Aufsichtsrat da ist: als Aufsicht und Ratgeber. Es ist nicht meine Aufgabe, mich zu äußern, daher freue ich mich, dass Christian Heidel das Ruder übernimmt.“

In den Gesprächen habe der 59-Jährige Schalkes neuem Sportvorstand erklärt, wie Schalke tickt. „Daran war Christian Heidel sehr interessiert.“ Der Manager selbst geht sogar noch ein Stück weiter und spricht nicht nur von Interesse. „Er hat mir den Verein in einer Art präsentiert, dass ich Gefahr lief, schon früher Fan von Schalke 04 zu werden“, so Heidel.

Mit dem Ex-Mainzer habe der S04 eine Person mit „großer fachlicher Kompetenz gewonnen“, ist sich der Aufsichtsratsvorsitzende sicher. „Zudem ist er charismatisch, eine Führungspersönlichkeit, ein ständiger Ansprechpartner und sehr kaufmännisch geprägt. Er ist ein Menschenfänger – ein sehr guter Sportvorstand.“

Wir brauchen eine klare Richtung. Die gibt Christian Heidel vor.

Mit Heidel erhofft sich Tönnies einen neuen Aufschwung bei den Königsblauen. „Wir brauchen eine klare Richtung“, sagt er. „Die gibt Christian Heidel vor. Der gesamte Verein unterstützt ihn.“ Tönnies‘ Ziel dabei ist, dass Schalke sich wieder in der Spitzengruppe des deutschen Fußballs festsetzt. „Schalke gehört unter die ersten Drei, wir sind nicht nur zweitgrößter Sportverein Deutschlands, sondern haben mit über 140.000 Mitgliedern die Kraft dazu.“

Bei all den Fragen zum neuen Manager wollte Tönnies aber auch nicht vergessen, was Horst Heldt für den Verein geleistet hat. Tönnies dazu: „Im Fußball ist es bisher nicht üblich gewesen, wie in der Wirtschaft einen Vertrag auslaufen zu lassen. Horst Heldt ist mit Handshake und sauberer Übergabe gegangen, darauf können wir stolz sein.“

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