Clemens Tönnies: Das Beste für unseren Verein erreichen

Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hat in seiner Rede auf der Mitgliederversammlung am Sonntag (25.6.) dazu aufgerufen, konstruktiv zusammenzuarbeiten und immer das Wohl des Vereins voranzustellen und als Einheit aufzutreten. schalke04.de fasst seine Rede zusammen.

… Umgang in den Gremien:

Was bisweilen an Unsachlichkeit, Polemik, Beleidigungen und mangelnde Wertschätzung aus Gremien des Vereins zu vernehmen war, aber vor allem im Netz kursierte, ist schlicht und ergreifend unterste Schublade. Versuche, mehr Gemeinsamkeit und ein besseres Miteinander zu erreichen, waren bislang leider nicht erfolgreich.

… die vergangene Saison:

Es war ein Auf & Ab der Leistung unserer sportlichen Abteilung. Mit großer Hoffnung sind wir mit dem neuen Trainer angetreten, dazu haben wir unsere Mannschaft massiv verstärkt und sind auf Platz 10 herausgekommen. So etwas kann passieren, so eine Saison reißt uns nicht um!

… seine öffentliche Zurückhaltung:

Ich habe im letzten Jahr versprochen, mich in der Öffentlichkeit herauszuhalten und ich kann Euch sagen, es geht mir sehr gut dabei! Aber ich habe die Zügel fest in der Hand. Ich lasse es auch weiterhin nicht zu, dass Schalke durch mangelnde Leistung von wem auch immer, seine Ziele verfehlt.

… Schalker Probleme:

Da muss ich sagen, ich habe geglaubt, wir hätten alle miteinander verstanden, aber wir beschäftigen uns viel zu sehr mit uns selbst, einige ziehen sich an Satzungs- und Geschäftsordnungsfragen hoch.

… seine Forderung:

Ich fordere auf: „Lasst uns zurückkehren zur Sachlichkeit. Lasst uns die Gegner nicht in unserem Verein suchen, sondern in Lüdenscheid, München oder Leipzig. Ohne ein Miteinander im Umgang der Gremien untereinander werden wir das aber nicht erreichen.

Wer das Wohl des Vereins im Blick hat, arbeitet konstruktiv, sucht den Dialog, trägt Entscheidungen mit – nach innen und nach außen.

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