Fabian Giefer: Habe keinerlei Probleme

Nach der Verletzung von Ralf Fährmann hat Chef-Trainer Roberto Di Matteo betont, dass Fabian Giefer, der zum Auftakt der Rückrunde im Kasten der Schalker stehen wird, in der Vorbereitung möglichst viel Spielpraxis bekommen soll. So kam der 24-Jährige im Trainingslager in Katar in beiden Testspielen über die volle Distanz zum Einsatz.

Für Giefer waren es die ersten Spiele nach seiner Adduktorenverletzung, die er sich Anfang August 2014 beim Test der Knappen gegen den VfL Bochum zugezogen hatte. Die Ergebnisse der Partien gegen Ajax Amsterdam (0:2) und Al-Merrikh (2:2) waren für den Schlussmann dabei eher nebensächlich. „Wenn man nach so langer Zeit wieder auf dem Platz steht, ist das Wichtigste, dass man keine Schmerzen hat“, erklärt Giefer. „Das war zum Glück der Fall. Es war nach der Pause natürlich wieder ein stückweit Neuland, obwohl man es eigentlich gewohnt sein sollte. Aber ich fühle mich sehr gut.“

Vor allem vor dem ersten Spiel gab es noch leichte Bedenken beim Torwart, ob die Adduktoren ihm einen Strich durch die Rechnung machen könnten. „Gegen Ajax habe ich mich im Vorfeld gefragt, ob ich während der 90 Minuten keine Schmerzen haben werde.“ Diese Restzweifel waren glücklicherweise schnell beseitigt. „Es lief tatsächlich ohne Probleme. Der Test gegen Ajax hat mir persönlich gezeigt, dass ich keinerlei Beschwerden mehr habe.“

Jetzt gelte es für den Keeper und seine Teamkollegen, „auf einem Top-Level in die Rückrunde zu starten“. Denn zum Auftakt der Rückserie geht es in der Bundesliga direkt mit einer Englischen Woche los. „Wir haben noch anderthalb wichtige Vorbereitungswochen vor uns. Diese Zeit ist sehr wichtig für jeden Einzelnen, aber insbesondere auch für mich.“ Zweifel daran, dass die Königsblauen trotz der Personalsorgen den Start in der VELTINS-Arena gegen Hannover 96 verpatzen könnten, hat Giefer keine. „Wir haben in Katar einen guten Grundstein gelegt, feilen jetzt in Gelsenkirchen an den Details und werden gegen Hannover eine gute Truppe auf dem Platz stehen haben“, ist sich der Schlussmann sicher.

Doch zuvor steht für die Knappen neben den schweißtreibenden Trainingseinheiten am Samstag (24.1., 15.30 Uhr) bei Rapid Wien noch der letzte Test der Vorbereitung an. Kein unwichtiger für Giefer: „Im Training holt man sich sicherlich, was man für die Spiele braucht. Man kann in den einzelnen Einheiten viel machen, um sich optimal vorzubereiten. Aber ich habe bei den Testspielen gemerkt, dass man unter Wettkampfbedingungen in einer anderen Situation ist.“

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