Horst Heldt: Ein Duell auf Augenhöhe

Wenn freitags kurz vor dem Anpfiff das Licht in der VELTINS-Arena ausgeknipst wird und das Steigerlied ertönt, bekommt Horst Heldt jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut. „Das ist stets eine überragende Atmosphäre“, sagt Schalkes Sportvorstand, der sich auf das Kräftemessen mit dem Tabellennachbarn aus Mönchengladbach freut.

„Je näher es zum Spiel geht, desto mehr steigt die Spannung“, berichtet der 46-Jährige. Heldt erwartet eine interessante Begegnung und spricht von einem Duell auf Augenhöhe, in dem Nuancen über den Ausgang entscheiden werden. Er selbst hat ein sehr gutes Gefühl vor dem Anpfiff. „Ich bin optimistisch, dass wir das Spiel für uns entscheiden werden“, so der Manager, „denn ich bin überzeugt von unserer Mannschaft und glaube an die Qualitäten des Teams.“

  • Wichtig sei es, 90 Minuten lang – plus Nachspielzeit – hellwach zu sein. „Mönchengladbach hat viele gute Einzelspieler, die uns alle wehtun können. Diese müssen wir in den Griff bekommen und selbst unsere Qualitäten ins Spiel bringen“, erklärt Heldt.

    Nicht allzu gerne erinnert sich der 46-Jährige an die vergangenen beiden Duelle. In der Hinrunde setzte es im Borussia-Park eine 1:3-Niederlage für die Königsblauen, wenige Tage später siegten die Fohlen außerdem in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 2:0 in der VELTINS-Arena. „Da haben wir eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Leider haben wir die Tore nicht gemacht“, blickt Heldt zurück. „Am Ende haben wir dann verloren. Das war kein schöner Moment für uns.“ Daher ist es kein Geheimnis, dass sich der Schalker Sportvorstand dieses Mal einen anderen Ausgang wünscht.

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