Jan Kirchhoff: Unser Team wächst mit jedem Erfolg

Satte 12,4 Kilometer legte Jan Kirchhoff im Duell mit Borussia Mönchengladbach auf dem Platz zurück. Gemeinsam mit seinen Mitspielern sorgte der 24-Jährige dafür, dass wie schon gegen Hannover 96 die Null stand. Auf schalke04.de spricht der Defensiv-Allrounder über den 1:0-Sieg in der VELTINS-Arena, seine Position und ein Team, das wächst.

Jan Kirchhoff, mit dem Erfolg gegen die Fohlen haben Sie einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions-League-Plätze in der Tabelle überflügelt. Wie wichtig war der Dreier?

Extrem wichtig. Nicht nur wegen der Punkte, sondern auch für den Kopf. Wir haben uns selber bewiesen, dass wir gegen einen direkten Konkurrenten mithalten können. Oder besser gesagt: ihn schlagen. Das tut sehr gut. Wir haben in der Hinrunde in Mönchengladbach deutlich verloren. Das Spiel hat damals richtig wehgetan. Jetzt 1:0 zu gewinnen ist natürlich etwas Schönes. Wir haben gezeigt, dass wir da oben hingehören. Daran müssen wir weiter arbeiten und auch die kommenden Spiele gewinnen, um den Champions-League-Platz zu festigen.

Die Partie lebte vor allem vom Kampf …

Das stimmt. Wir mussten viel investieren, um gegen einen starken Gegner erfolgreich zu sein und sind glücklich, dass alle drei Punkte hier bleiben. Es war intensiv, es war anstrengend, aber wir haben über 90 Minuten gut verteidigt. Mönchengladbach hatte kaum eine Torchance.

Wie bewerten Sie den Rückrundenstart?

Wie nahezu jeder Schalker, denke ich. Das war eine sehr, sehr erfolgreiche Woche für uns mit drei wirklich schwierigen Gegnern. Dass wir mit sieben Punkten gestartet sind, erfüllt uns auch ein bisschen mit Stolz. So kann und soll es weitergehen.

Dass wir mit sieben Punkten gestartet sind, erfüllt uns mit Stolz.

Sie haben zuletzt mal in der Abwehrkette, mal im defensiven Mittelfeld agiert. Welches ist Ihre Wunschposition?

Ich bin da offen. Mir macht beides Spaß. Ich freue mich gerade, dass ich gesund bin und auf dem Platz stehen kann. Ich weiß, es ist eine Floskel, aber auf welcher Position, ist mir relativ egal. Ich will der Mannschaft helfen.

Horst Heldt hat zuletzt mehrfach betont, dass das Team ein verschworener Haufen sei. Teilen Sie diese Einschätzung?

Ich spüre, dass das Team immer mehr zusammenwächst und wir ein sehr gutes Mannschaftsgefüge haben. Inzwischen schaffen wir es auch, das auf den Platz zu kriegen. Jeder möchte für jeden Meter machen, freut sich für den anderen, das gehört zu einer erfolgreichen Mannschaft dazu. Ich glaube auch, dass das mit dem Erfolg einfach wächst.

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