Jean-Clair Todibo: Meine Rückennummer ist ein Geschenk für meine Mutter

Die neue königsblaue 21 heißt Jean-Clair Todibo. Einen Tag nach seiner Vertragsunterzeichnung hat sich schalke04.de mit dem französischen U20-Nationalspieler zum Interview getroffen, um mit ihm über die ersten Eindrücke im neuen Umfeld, die Gründe für seinen Wechsel ins Revier, seine Ziele und die Bedeutung seiner Rückennummer zu sprechen.

Jean-Clair, herzlich willkommen auf Schalke. Wie ist dein erster Eindruck von deinem neuen Verein?
Sehr, sehr gut. Auch wenn ich erst seit ein paar Tagen in Gelsenkirchen bin, konnte ich schon spüren, welche Wucht dieser Club hat. Bei allen Mitarbeitern, die ich bislang kennenlernen durfte, habe ich gespürt, dass sie den FC Schalke 04 leben. Das Stadion hat mich ebenfalls beeindruckt. Ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich das erste Mal auf dem Rasen stehe.

Was hat den Ausschlag gegeben, zum FC Schalke 04 zu wechseln?
Ich hatte überragende Gespräche mit David Wagner, Jochen Schneider und auch Michael Reschke. Sie haben mir das Gefühl gegeben, dass der Verein zu mir passt, dass er mich braucht – und dass ich in die Spielidee des Trainers passe. Ich finde es sehr reizvoll, in einer jungen und ambitionierten Mannschaft zu spielen.

Kennst du bereits einige deiner neuen Mitspieler?
Juan Miranda und ich waren bereits in Barcelona Mannschaftskameraden. Darüber hinaus kenne ich die Jungs, die schon in Frankreich gespielt haben: Amine Harit und Benjamin Stambouli. Und auch Salif Sané ist kein Unbekannter für mich. Ich freue mich nun darauf, alle meine neuen Mitspieler persönlich kennenzulernen.

Ich finde es sehr reizvoll, in einer jungen und ambitionierten Mannschaft zu spielen.

Jean-Clair Todibo

Welche Ziele hast du dir für die kommenden Monate gesteckt?
Ich möchte dazu beitragen, dass der Verein in der kommenden Saison wieder in einem europäischen Vereinswettbewerb vertreten ist. Schalke ist ein großer Verein, der auch außerhalb Deutschlands sehr bekannt und beliebt ist – deshalb gehört Königsblau auf die internationale Landkarte.

Du hast dich für die Rückennummer 21 entschieden. Hat diese Zahl eine besondere Bedeutung für dich?
Tatsächlich war ich sehr froh, dass die 21 frei war. Denn ich habe meiner Mutter Claire immer versprochen, dass dies eines Tages meine Nummer sein wird. Sie hat am 21. Juni Geburtstag. Deshalb ist es ein Geschenk für sie.

In Barcelona hast du dich täglich im Training mit einigen der besten Fußballer der Welt gemessen. Sind Lionel Messi, Luis Suarez und auch Antoine Griezmann wirklich so schwer vom Ball zu trennen?
Einfach ist es nicht (lacht). Mir hat es aber sehr geholfen, jeden Tag aufs Neue auf höchstem Niveau zu trainieren. Mein Anspruch ist es, mich in jeder Einheit weiterzuentwickeln.

Hast du ein Vorbild?
Andrea Pirlo. Seine Spielweise, seine Ruhe am Ball und sein ganzes Auftreten haben mich immer beeindruckt.

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