Kaan Ayhan: Sollen auch mal einen Spruch raushauen

Für Kaan Ayhan ist die Vorbereitung nach den vergangenen Monaten, die nicht nach Plan für den Youngster verliefen, so etwas wie ein Neustart. Der Defensiv-Allrounder wirkt in den Einheiten in Velden gelöst, gibt Gas und überzeugt mit vollem Einsatz.

Der Ur-Schalker – Ayhan kickt bereits seit 1999 in Blau und Weiß – beschreibt das Trainingslager als „sehr intensiv, aber sehr, sehr gut. Im Training geht es hart zur Sache. Wir arbeiten viel an unserer Fitness. Das bringt jeden Einzelnen und so uns als gesamte Mannschaft nach vorne.“

Als äußerst positiv bewertet er das Feedback von Andre Breitenreiter ans Team. „Die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer ist super. Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend – das wird vom Coach auch so eingefordert. Er möchte, dass wir immer 100 Prozent geben, aber trotzdem unseren Spaß haben“, verrät Ayhan. „Der Trainer sagt, dass wir uns keinen Spruch verkneifen sollen und gerne auch mal einen raushauen sollen. Das Klima in den Einheiten ist wirklich super.“

Der Abwehrmann will sich bei dem neuen Coach für möglichst viele Einsätze empfehlen, nachdem er bei Roberto Di Matteo phasenweise nicht oder nur wenig zum Zug gekommen war. „Bei jedem Trainer werden die Karten neu gemischt“, sagt Ayhan. „In den Gesprächen mit Andre Breitenreiter spürt man, dass er sich mit jedem Spieler intensiv beschäftigt hat. Das ist ein gutes Gefühl.“

Über konkrete Saisonziele möchte der gebürtige Gelsenkirchener zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung indes noch nicht sprechen. Wichtig sei jetzt erst einmal, dass sich die Mannschaft finde und die Philosophie des Trainers verinnerliche. Dabei sei die ‚königsblaue Rasselbande‘ auf einem guten Weg. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Manchmal fühle ich mich schon alt“, schmunzelt der 20-Jährige. „Aber in der Vergangenheit haben wir gezeigt, dass man mit einem jungen Team Erfolg haben kann.“

„Es ist ein gutes Gefühl, wieder fit zu sein und wieder komplett am Mannschaftstraining teilnehmen zu können“, sagt das königsblaue Eigengewächs, das sich Ende März bei einem Länderspiel mit der türkischen U21-Nationalelf gegen Dänemark eine Kapselbandverletzung zugezogen hatte.

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