Klaas-Jan Huntelaar: Ein sehr gutes Gefühl

Klaas-Jan Huntelaar, als Sie den Platz betraten, war das DFB-Pokal-Achtelfinale längst entschieden. Dennoch dürften Sie beim Abpfiff einer der glücklichsten Menschen im Stadion gewesen sein, oder?

Nach der langen Pause und der ganzen Arbeit in der Reha war es bereits in der vergangenen Woche ein sehr gutes Gefühl, endlich wieder mit der Mannschaft trainieren zu können. Ich bin immer heiß auf Fußball und versuche, in den Einheiten all das zu machen, was ich zuletzt vermisst habe. Dass ich nun auch noch ein paar Minuten spielen konnte, ist besonders schön.

 

Im Oktober dachten Sie zunächst, dass Sie nur kurz pausieren müssten …

Im ersten Moment hatte ich gemeint, dass es nicht so schlimm ist. Aber die MRT-Bilder haben dann etwas anderes gezeigt (Außenbandanriss im Knie, Anm. der Redaktion). Die lange Pause tat natürlich weh, aber ich war stets darauf fokussiert, mich zurückzukämpfen.

Wie bewerten Sie den Auftritt Ihrer Mannschaft in Sandhausen?

Wir haben sehr souverän gewonnen und stehen verdient in der nächsten Runde. Das war unser Ziel – und daran haben wir zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen lassen.

Ich bin immer heiß auf Fußball.

Sie haben den DFB-Pokal bereits einmal gewinnen können. Haben Sie Ihren Mitspielern berichtet, wie schön es in Berlin ist?

Bis zum Endspiel sind es noch zwei Siege, und wir sollten den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen. Aber natürlich wäre es etwas ganz Besonderes, noch einmal nach Berlin zu fahren. Es ist sowieso das Schönste, in einem Finale zu stehen. Wir haben diesen Traum.

Am Samstag (11.2.) ist Berlin indes zu Gast in der VELTINS-Arena. Trauen Sie sich gegen Hertha BSC schon mehr Minuten als in Sandhausen zu?

Ich bin erst seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining und muss täglich kleine Schritte nach vorne machen. Und ein Training ist ja auch immer etwas anderes als ein Spiel. Meine Aufgabe ist es, den Rückstand aufzuholen, um dann wieder wertvoll für Schalke zu sein. Ob ich gegen die Hertha erneut zum Einsatz komme, werden wir sehen. Das entscheidet der Trainer.

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