Klaas-Jan Huntelaar: Es gibt zwei Möglichkeiten

Die Vorfreude auf den Heimspiel-Auftakt ist bei Klaas-Jan Huntelaar riesengroß. Auf schalke04.de spricht der Niederländer über das Duell mit dem FC Bayern, einen vergangenen Treffer gegen die Münchner, die Neuzugänge und den Start in die Europa-League-Gruppenphase.

Klaas-Jan Huntelaar, das erste Bundesliga-Heimspiel der laufenden Saison steht an. Zu Gast ist der deutsche Rekordmeister …

Dass es gegen Bayern München nicht leicht wird, wissen wir. Uns erwartet ein starker Gegner, der mit einem 6:0-Sieg gestartet ist. Trotzdem gehen wir positiv an die Sache ran, denn wir wollen in jeder Partie etwas Zählbares erreichen. Wir haben ein Heimspiel und möchten mit unseren Fans im Rücken ein gutes Spiel zeigen.

Wie können Sie die Bayern knacken?

Wir wollen den Kampf annehmen und die Aufgabe so angehen, dass wir am Ende gewinnen. Aus meiner Sicht gibt es zwei Möglichkeiten, wie wir das Spiel gestalten können. Entweder zurückziehen oder draufgehen. Mal schauen, welche Variante wir wählen. Als Stürmer ist es natürlich nicht so schön, wenn die eigene Mannschaft nur verteidigt (schmunzelt).

Sie haben in Ihren sechs Jahren auf Schalke gegen nahezu jedes Team in der Bundesliga bereits getroffen – nur gegen die Bayern nicht …

Das stimmt nicht ganz. Ein Treffer ist mir bereits gelungen. Aber das war mit der Nationalmannschaft (lacht). Wir hatten vor einigen Jahren ein Freundschaftsspiel in München. Natürlich würde ich auch gerne im Schalke-Trikot ein Tor gegen die Bayern erzielen.

Der Schalker Auftakt in Frankfurt ging daneben. Wie sehr ärgert Sie das 0:1 am Main?

Wir wollten nach unserer sehr guten Vorbereitung, in der wir hart und konzentriert gearbeitet haben, unbedingt ein positives Ergebnis erzielen. Das hatten wir uns fest vorgenommen. Leider hat das nicht geklappt. Da es danach direkt in die erste Länderspielpause der Saison ging, dauerte es etwas länger, um die Niederlage zu verdauen. Gegen die Bayern wollen wir nun ein anderes Gesicht zeigen.

Königsblau hat im Endspurt der Transferphase noch drei neue Spieler verpflichtet. Wie ist Ihr Eindruck von dem Trio?

Nabil Bentaleb und Yevhen Konoplyanka waren wegen der Länderspiele leider nur kurz hier. Aber Benjamin Stambouli hat bereits voll mit uns trainiert. Er macht einen guten Eindruck auf mich. Ich denke, wir haben an Qualität hinzugewonnen. Und das ist auch gut so. Wir haben viele Spiele vor der Brust und brauchen einen starken Kader. Wir als Mannschaft helfen den Jungs, um sich schnell auf Schalke zurechtzufinden. Der Verein steht zudem mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, eine Wohnung oder ein Haus in der Umgebung zu finden.

Nach dem Duell mit Bayern München beginnt die Gruppenphase der Europa League. Erster Gegner ist Nizza. Wie schätzen Sie die Franzosen ein?

Unser Gegner hat einige neue Spieler verpflichtet, die wir kennen. Younes Belhanda war im vergangenen Jahr noch bei uns, dazu kommt mit Dante ein alter Bekannter aus der Bundesliga. Gleiches gilt für Trainer Lucien Favre, der in Mönchengladbach sehr gute Arbeit geleistet hat. Und dann hat Nizza ja auch noch Mario Balotelli geholt. Ich erwarte ein interessantes Duell. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Die volle Konzentration gilt jetzt unserem ersten Heimspiel in der Bundesliga.

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