Matija Nastasic: 100 Bundesligaspiele für Schalke bedeuten mir sehr viel

In der Partie gegen den SC Paderborn 07 ist Matija Nastasic in den „Club der Hunderter“ aufgestiegen. Im Interview mit schalke04.de spricht der Innenverteidiger über diesen Meilenstein, die kommende Partie gegen Mainz und warum es gut ist, dass der nächste DFB-Pokal-Gegner Bayern München heißt.

Matija, du hast gegen Paderborn dein 100. Bundesligaspiel für den S04 absolviert. Wie viel bedeutet dir dieses Jubiläum?
Ich bin sehr stolz darauf, damals überhaupt die Möglichkeit bekommen zu haben, für Schalke zu spielen. 100 Bundesligaspiele für diesen Verein absolviert zu haben, bedeutet mir sehr viel. Ich hoffe, dass noch viele weitere für diesen Club hinzukommen werden.

Du bist seit mehr als fünf Jahren auf Schalke. Wie sehr hast du diesen Verein in dein Herz geschlossen?
In diesen fünf Jahren ist der Verein zu einer zweiten Familie für mich geworden. Ich fühle mich hier pudelwohl und freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich aufs Vereinsgelände komme und mit all den Menschen, die in diesem Club tätig sind, zusammenarbeiten kann.

Ihr habt in dieser Saison auch aufgrund von Verletzungen schon in verschiedenen Konstellationen in der Innenverteidigung gespielt. Ist es für einen Verteidiger schwierig, sich auf einen neuen Nebenmann einzustellen?
Für jeden Innenverteidiger ist es eine Umstellung, wenn du einen anderen Mitspieler neben dir hast. Leider mussten wir aufgrund von Verletzungspech schon häufiger rotieren. Wir haben sehr gute Innenverteidiger, deswegen macht es keinen großen Unterschied, wer spielt. Je besser man sich kennt und je häufiger man zusammengespielt hat, desto besser funktioniert die Kommunikation untereinander auf dem Platz.

Der Verein ist zu einer zweiten Familie für mich geworden.

Matija Nastasic

Zuletzt haben Ozan Kabak oder Jean-Clair Todibo neben dir verteidigt, der eine ist 19, der andere 20 Jahre alt. Was macht die beiden aus und wohin können sie sich noch entwickeln?
Jeder sieht, dass beide ungemein viel Potenzial und enorme Qualitäten haben. Beide werden ganz sicher eine große Zukunft haben. Sie werden weiterhin zeigen, dass sie sehr gute Innenverteidiger sind und hoffentlich Erfolge mit dem Verein feiern.

Gegen Paderborn hat es nur zu einem Remis gereicht, als Nächstes steht das Spiel in Mainz an. Was müsst ihr dort besser machen als zuletzt?
Es war für uns ein sehr schweres Spiel gegen Paderborn, zumal wir wenige Tage zuvor 120 sehr anstrengende Minuten gegen Hertha BSC im Pokal absolviert hatten. In der Bundesliga kämpft jede Mannschaft um extrem viel, natürlich auch der SC Paderborn, der mit allen Mitteln den Klassenerhalt schaffen möchte. Sie spielen auch einen guten Fußball, das hat man gesehen. Nach der 1:0-Führung hätten wir die Partie mit einem weiteren Treffer zu unseren Gunsten entscheiden können, das ist uns leider nicht gelungen. Wir müssen uns jetzt auf die nächste Begegnung in Mainz konzentrieren, die auch nicht leicht werden wird. Wir stellen uns auf einen harten Kampf ein, in dem wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen müssen.

Ozan und Jean-Clair werden ganz sicher eine große Zukunft haben.

Matija Nastasic

In der Vorsaison gab es eine deutliche Niederlage in Mainz. Spornt einen Spieler das umso mehr an, es dieses Mal besser zu machen?
Vor jedem Spiel bist du motiviert, erst recht, wenn du noch im Hinterkopf hast, dass du in der vergangenen Saison deutlich verloren hast. Wir müssen sehr konzentriert auftreten und unsere volle Leistung abrufen. Nicht nur in der Vorsaison, auch in den Jahren zuvor war es immer schwer, dort zu bestehen. Wir wissen, was auf uns zukommt und werden bereit sein.

Im DFB-Pokal-Viertelfinale geht’s im März gegen die Bayern. In München habt ihr zuletzt 0:5 verloren. Warum ist in der VELTINS-Arena in diesem Spiel trotzdem was möglich?
Es ist gut für uns, dass wir eine weitere Möglichkeit bekommen, in dieser Saison gegen die Bayern zu spielen. In München haben wir wahrlich nicht unsere beste Leistung abgerufen, jetzt haben wir die Chance, den Leuten zu zeigen, dass wir auch gegen die Bayern bestehen können. Warum auch nicht? Der DFB-Pokal ist ein vollkommen anderer Wettbewerb, in dem alles möglich ist.

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