Max Meyer: Da gibt es kein Wenn und Aber

Vor dem DFB-Pokalspiel am Mittwoch (8.2., 18.30 Uhr) beim SV Sandhausen gibt Max Meyer die Marschrichtung vor. „Unser Anspruch ist, eine Runde weiterzukommen. Da gibt es auch kein Wenn und Aber. Trotzdem ist es eine knifflige Aufgabe, auch wenn sie ein Zweitligist sind“, sagt der Mittelfeldakteur. „Ich denke, es werden schwierige Bedingungen sein. Wir wissen, dass im Pokal alles möglich ist und sie auch einen kleinen Hexenkessel haben.“

Beim bisher einzigen Aufeinandertreffen beider Vereine am 30. Oktober 2012 stand Meyer erstmals im Profikader. Der Mittelfeldmann, der kurz zuvor erst 17 Jahre alt geworden war, kam beim 3:0-Sieg der Knappen aber nicht zum Einsatz. Dennoch sei die Begegnung etwas Besonderes gewesen. „Als ich mich das erste Mal vor der Kurve in der VELTINS-Arena warmgemacht habe, da war ich schon sehr, sehr nervös“, verrät Meyer, der bislang sechsmal im DFB-Pokal zum Einsatz kam und eben in jenem Wettbewerb knapp ein Jahr später auch sein erstes Pflichtspieltor für die Königsblauen erzielte.

Über den Treffer zum 3:1-Endstand beim damaligen Drittligisten SV Darmstadt 98 sagt der deutsche Nationalspieler, dass es seine lebhafteste Erinnerung an den DFB-Pokal sei, die ihm immer in guter Erinnerung bleibe. „Dieses Spiel war der Knackpunkt. Da hat es eigentlich auch richtig angefangen mit mir. Danach habe ich durchgehend gespielt und auch einige Tore geschossen – da war ich dann drin in der Mannschaft.“

Meyer will seiner Vita unbedingt noch weitere unvergessliche Pokal-Momente hinzufügen. „Es ist auf jeden Fall der schnellste Weg, einen Titel zu holen. Das ist Fakt“, erklärt die königsblaue Offensivkraft. „Natürlich ist das schwierig, schließlich gibt es viele gute deutsche Mannschaften, die dahin wollen: Bayern, Dortmund, einige andere. Es wird also nicht einfach sein, den Titel zu holen. Aber unser Ziel lautet, ins Finale zu kommen und mitzuerleben, was in Berlin passiert.“ Dabei weiß er allerdings, dass der zweite Schritt nicht vor dem ersten gemacht werden dürfe. „Erstmal müssen wir jetzt in Sandhausen weiterkommen, dann sind es noch zwei Spiele bis zum Finale.“

Die Atmosphäre beim Endspiel in Berlin würde Meyer gerne einmal auf dem Platz erleben. Bislang war er zwar schon zweimal beim Finale im Olympiastadion – allerdings nur als Zuschauer. „Das ist eine Riesenatmosphäre. Die Fans der einen Mannschaft auf der einen Seite, die eigenen Fans auf der anderen“, schwärmt er von der Stimmung. „Ins Finale zu kommen und den DFB-Pokal gewinnen zu können, das ist ein Ansporn für jeden Spieler.“

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