Max Meyer: Will variabel sein

Beim 1:0-Sieg im Test gegen den spanischen Erstligisten SD Eibar spielte Max Meyer im 3-4-3-System links offensiv. Auf schalke04.de spricht der U21-Europameister über diese Rolle, seinen Fitnesszustand und seinen neuen Coach Domenico Tedesco.

Max Meyer, für dich war das Duell mit Eibar das erste Testspiel in der laufenden Vorbereitung. Hattest du nach dem Abpfiff schwere Beine?
Ich habe bereits im Urlaub individuell trainiert, um gut vorbereitet wieder einzusteigen. In Mittersill habe ich dann mit der Mannschaft weiter gearbeitet. Nach den vergangenen Tagen bin ich natürlich müde, aber das ist normal. Beim Saisonstart werden wir alle topfit sein.

Wie ordnest du die Partie gegen die Spanier ein?
Eibar war ein guter Gegner. Ich denke, wir können mit dem Testspiel insgesamt zufrieden sein. Wir waren vielleicht nicht ganz so spritzig, aber man darf nicht vergessen, dass wir am Vormittag bereits trainiert hatten. Und auch die Einheiten an den Tagen zuvor hatten es in sich. Das hat sich während des Spiels schon ein wenig bemerkbar gemacht. Aber ich finde, wir haben einige gute Bälle gespielt und es insgesamt gut gemacht.

Der einzige Treffer des Tages fiel auf kuriose Weise. Was hast du nach dem Eigentor von Jose Angel gedacht?
Es hat mich ein wenig an das Eigentor erinnert, das Christoph Kramer einmal in unserer Nachbarschaft unterlaufen ist. Aber so etwas kann passieren. Ich denke nicht, dass seine Mitspieler ihm jetzt den Kopf abreißen werden. Denn schließlich war es nur ein Testspiel.

Du hast auf einer neuen Position gespielt. Wie bist du damit zurechtgekommen?
Ich bin froh, wenn ich auf dem Platz stehe und der Trainer mir Optionen aufzeigt, welche Rollen ich einnehmen kann. Wir haben bereits einige Tage in diesem System trainiert, deshalb waren mir die Abläufe nicht unbekannt. Und ich habe schließlich auch den Anspruch an mich selbst, variabel zu sein. Für mich war es deshalb kein Problem. In der Vergangenheit habe ich ja auch schon das eine oder andere Mal auf Außen gespielt.

Domenico Tedesco kommuniziert sehr viel mit euch. Wie gefällt dir seine Arbeit auf und neben dem Platz?
Er ist ein junger Trainer, der hochmotiviert ist, offen mit uns Spielern umgeht und einen klaren Plan hat. Man spürt, dass er über sehr viel Fachwissen verfügt. Ich mag sein Training. Wir machen viele Spielformen, was mir sehr entgegen kommt. Das gilt auch für meine Mitspieler. Wir sind alle mit sehr viel Spaß bei der Sache. Trotzdem sind die Einheiten sehr intensiv. Aber wenn man viel mit Ball macht, geht es einfacher als ohne.

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Jonjoe Kenny im Irish Pub

Jonjoe Kenny: Ich habe es sofort geliebt

Pub-Erlebnisse, Dartskünste, Essgewohnheiten – im Interview in der Schalker Kreisel App zum Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 zeigt sich Jonjoe Kenny auch fernab seiner Flankenbälle pointiert.

Christoph Bühler

Christoph Bühler: Wir haben viele schlaue Köpfe, die gut zusammenpassen

Der FC Schalke 04 ist bereits der vierte Club, bei dem Christoph Bühler an der Seite von David Wagner als Co-Trainer tätig ist. Im Interview mit schalke04.de spricht der 42-Jährige über seine bisherige Laufbahn, großartige Erfahrungen in England und seine Rolle im Trainerteam der Königsblauen.

Alessandro Schöpf

Alessandro Schöpf: U23-Spiele waren gut für die Beine und den Kopf

Mehr als sieben Monate nach seinem letzten Bundesligaspiel könnte Alessandro Schöpf am Samstag (31.8.) sein Comeback in der höchsten deutschen Spielklasse feiern - und das ausgerechnet gegen Hertha BSC. Im Interview mit schalke04.de spricht der Mittelfeldmann über wichtige Einsatzminuten in der U23, die Zuschauerrolle an den ersten beiden Spieltagen und die österreichische Nationalmannschaft.

Bastian Oczipka

Bastian Oczipka: Lassen uns nicht von unserem Weg abbringen

Das Spiel gegen Bayern München sorgte am Samstagabend (24.8.) bei den Königsblauen für viele enttäuschte Gesichter. Bastian Oczipka fand seinen Optimismus jedoch schnell wieder. Auf schalke04.de spricht der Linksverteidiger über die Gründe für die Niederlage, positive Ansätze und die Reaktion der Fans nach dem Schlusspfiff.