Benjamin Stambouli: Mutiger als vergangene Saison

Ob als Innenverteidiger oder Sechser – Benjamin Stambouli ist dank seiner Vielseitigkeit auf verschiedenen Positionen einsetzbar. Selbst die Rolle als Stürmer würde dem Franzosen keine Sorgen bereiten, wie er schalke04.de mit einem Augenzwinkern verrät.

Benji, wie bewertest du den Sieg gegen 1899 Hoffenheim?
Wir haben eine gute Leistung gezeigt, wissen die Partie aber einzuordnen. Wir waren taktisch sehr gut eingestellt und haben alles für den Sieg gegeben. Der drei Punkte waren sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Das gibt uns Auftrieb für die kommenden Aufgaben, vor allem für das anstehende Spiel in Leverkusen.

Spielst du lieber mit einer Fünfer- oder Viererkette?
Das kann ich so nicht beantworten. Wir agieren in der Dreier- oder Fünferkette aktuell sehr gut. Wir sind gut eingespielt, jeder weiß, was er zu tun hat. Aber vergangene Woche haben wir die erste Halbzeit mit einer Viererkette gespielt und haben auch eine starke Leistung gezeigt. Wir sind nicht auf ein System festgelegt. Das ist gut und wichtig.

Du selbst hast zuletzt mal wieder auf der Sechs gespielt …
Wenn man dich braucht, musst du bereit sein. Und das bin ich! Wenn ich als Innenverteidiger aufgestellt werde, bin ich froh, der Mannschaft auf dieser Position helfen zu können. Gleiches gilt, wenn ich auf der Sechs spiele. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn der Trainer mich als Stürmer bringen würde (lacht). Ich gebe immer alles für das Team. Im Moment klappt es ganz gut.

Würdest du sagen, dass dein zweites Schalke-Jahr besser ist als dein erstes?
Ja! Letzte Saison war es aber auch allgemein schwierig für die Mannschaft. Wir hatten einen schlechten Saisonstart, danach war es für mich persönlich nicht leicht auf dem Platz. Ich habe die Bundesliga jetzt kennenglernt und weiß, wie die Gegner spielen wollen. Ich trete grundsätzlich mutiger auf als in der vergangenen Saison und fühle mich in der Mannschaft und mit dem Coach sehr wohl. Ich bin froh, dass es im Moment gut läuft.

Dein Deutsch ist für die kurze Zeit schon sehr, sehr gut. Hast du noch Deutschunterricht?
Vielen Dank. Nein, ich habe keinen Deutschunterricht mehr. Aber ich lerne weiterhin zwei oder dreimal in der Woche für mich selber. Ich habe auch viele Sätze in der Kabine gelernt. Manchmal bringt es mich weiter, manchmal hilft es eher weniger (lacht). Für mich ist es wichtig, die deutsche Sprache zu lernen – für meine Zeit hier im Verein, aber auch für meine persönliche Entwicklung. Deswegen werde ich versuchen, mein Deutsch weiter zu verbessern.

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