Naldo: Beim Feiern bin ich der Aufpasser

Als am Samstag (5.5.) in Augsburg der Schlusspfiff ertönte, umarmte Naldo überglücklich seine Mitspieler. Auf schalke04.de spricht der Brasilianer, der in der WWK Arena sein 350. Bundesligaspiel bestritt, über seine Vorfreude auf die Königsklasse, seine Mannschaft und Chef-Trainer Domenico Tedesco.

Naldo

Naldo, wie war die Stimmung nach dem Schlusspfiff in Augsburg in der Kabine?
Überragend. Wir alle haben uns gefreut, uns umarmt und natürlich auch gefeiert. Das war die Belohnung für eine geile Saison. Das letzte Mal, dass Schalke ein so gutes Jahr gespielt hat, ist schon etwas her. Als ältester Spieler hatte ich beim Feiern die Aufgabe, auf alle aufzupassen (lacht).

Doppeltorschütze in Augsburg war dein Nebenmann Thilo Kehrer. Wie bewertest du seine Entwicklung in dieser Spielzeit?
Er hat schon in der vergangenen Saison gezeigt, welche Qualitäten in ihm stecken. Wenn Thilo auf dem Boden bleibt, hat er eine super Zukunft vor sich. Ich freue mich, dass er für uns einen super Job macht. Das gilt auch für Matija Nastasic und Benjamin Stambouli, und auch für alle anderen Mitspieler. Wir haben eine super Mannschaft.

Wir haben eine super Mannschaft.

Naldo

Du hast vor der Saison gesagt, dass es dein Traum wäre, noch einmal in der Champions League aufzulaufen …
Das stimmt. Und dieser Traum ist in Erfüllung gegangen. Sich mit den besten Mannschaften Europas messen zu können, macht mich sehr glücklich. Das letzte Mal, dass ich das durfte, war mit dem VfL Wolfsburg. Diese Spiele sind etwas ganz Besonderes.

Was war euer Erfolgsrezept?
Wir haben an jedem Wochenende unser Bestes gegeben und in jedem Training hart gearbeitet. Zudem hat sich jeder Einzelne stets in den Dienst der Mannschaft gestellt.

An der Spitze eures Teams steht Domenico Tedesco.
Der Trainer hat natürlich einen riesengroßen Anteil an unserer erfolgreichen Saison. Er hat immer wieder neue Impulse reingebracht und stand komplett hinter uns. Zudem bereitet Domenico Tedesco uns überragend auf jedes einzelne Spiel vor. Ich habe schon im Trainingslager im vergangenen Sommer gespürt, dass der Trainer sehr gut zu uns passt.

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