Omar Mascarell: Profitieren vom Glauben an unsere Stärke

Wieder einmal spulte Omar Mascarell am Samstag (26.10.) im Zentrum vor der Abwehr ein hohes Laufpensum ab. Mit 11,76 Kilometern war er nicht nur laufstärkster Akteur auf dem Platz, sondern trug auch maßgeblich dazu bei, dass die Königsblauen im Derby ohne Gegentor blieben. Auf schalke04.de äußert der Spanier seine Ansichten zum 0:0 gegen den Revierrivalen.

Omar, würdest du der der Aussage zustimmen, dass ihr im Derby eine starke Leistung gezeigt habt?
Ja, wir haben gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel gemacht und hatten über weite Strecken die Kontrolle über das Geschehen. Vor allem unser Pressing hat sehr gut funktioniert. Dadurch konnten wir gegen eines der Spitzenteams der Liga sehr gut dagegenhalten. Wir haben Schalke in so einem wichtigen Spiel gut vertreten. Schon in den vergangenen Wochen haben wir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Daran konnten wir heute anknüpfen.

Wir haben Schalke in so einem wichtigen Spiel gut vertreten.

Omar Mascarell

Zum Derbysieg hat letztlich nicht viel gefehlt…
Im Fußball geht es ums Tore schießen, um die Spiele für sich zu entscheiden. Das ist zurzeit unser Problem. Wir müssen weiter positiv denken, denn sonst werden wir das Problem nicht lösen können. Aber wir wissen natürlich, dass wir uns in dieser Hinsicht verbessern müssen.

Wie versucht ihr, dieses Problem zu lösen?
Wir als Team müssen den Stürmern helfen, den Bann zu brechen. Manchmal treffen wir vor dem Tor die falsche Entscheidung, manchmal fehlt uns einfach das Glück. Gut ist, dass wir uns die Chancen erspielen. Das lässt mich positiv auf die kommenden Aufgaben blicken. Im Training arbeiten wir intensiv daran, unsere Gelegenheiten nun auch in Tore umzumünzen. Am besten so schnell wie möglich, denn mit unserer Leistung haben wir bessere Ergebnisse verdient als zuletzt.

Jeder von uns hat sich in den letzten Monaten viel Selbstvertrauen erarbeitet. Das merkt man unserem Spiel an.

Omar Mascarell

Du leistest Woche für Woche deinen Anteil an den guten Leistungen. Was hat sich für dich im Vergleich zur Vorsaison verändert?
Die letzte Saison war nicht leicht für mich. Aber die Situation hat sich geändert. Jeder von uns hat sich in den letzten Monaten viel Selbstvertrauen erarbeitet. Das merkt man unserem Spiel an. Wir agieren im Zentrum sehr kompakt und kämpfen füreinander. Wir glauben an unsere Stärke. Das macht vieles einfacher, davon profitiert jeder. Und das merkt man auf dem Feld.

Nun geht es am Dienstag (29.10.) in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu Arminia Bielefeld. Wie schätzt du diese Aufgabe ein?
Es ist immer knifflig, wenn man im Pokal bei einem Zweitligisten antreten muss. Wir spielen auswärts und stehen als Bundesligist unter Druck. Der Gegner wird kämpfen wie die Löwen. Wir müssen mit Leidenschaft dagegenhalten und wie schon im Derby zeigen, dass wir Schalke 04 sind!

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