Pierre-Emile Hojbjerg: Beide Teams sind gut drauf

Vier Tore, drei Punkte und den Gruppensieg in der Tasche – für die Schalker war es mit dem überzeugenden Sieg bei Asteras Tripolis bislang eine gelungene Englische Woche, die am Sonntag (13.12.) mit einem weiteren Erfolg in der Bundesliga veredelt werden könnte. Pierre-Emile Hojbjerg kennt den kommenden Gegner aus seiner Zeit beim FC Augsburg bestens und warnt vor einer schwierigen Aufgabe.

Der 22-Jährige, der in der Rückrunde 2014/2015 für ein halbes Jahr vom FC Bayern an die Fuggerstädter ausgeliehen war, schätzt die Spielweise und gute Arbeit der Weinzierl-Truppe. „Ich hatte eine tolle Zeit dort. Es ist zwar ein etwas kleinerer Verein, aber sie haben Qualität in ihren Reihen und nehmen sicherlich Rückenwind durch das Erreichen der K.o.-Runde in der Europa League mit in die Begegnung.“ In einer höchst dramatischen Endphase sicherte Raul Bobadilla dem FCA mit seinem Treffer zum 3:1 nahezu in letzter Sekunde Platz zwei in der Gruppe und bescherte ihnen damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Erfolgreich war aber auch der S04. „Wir sind ungeschlagen als Gruppenerster in die Runde der letzten 32 eingezogen – das war das erste Etappenziel, was wir erreicht haben“, so Hojbjerg. „Jetzt wollen wir auch in der Bundesliga weiter erfolgreich sein und in Augsburg drei Punkte holen.“ Um die ansteigende Formkurve des Tabellensechzehnten weiß der Däne und mahnt deshalb zur vollen Konzentration. „Die Augsburger haben drei der vergangenen vier Pflichtspiele gewinnen können. Wir haben Respekt vor ihren Leistungen, sie sind ebenso wie wir gut drauf“, sagt Hojbjerg.

Nichtsdestotrotz vertraut der Schalker Mittelfeldmann auf die Stärken des eigenen Teams. „Wir haben definitiv die Qualität, um in Augsburg zu siegen. Das ist ein extrem wichtiges Spiel, um oben dranzubleiben, so wollen wir es auch angehen“, betont Hojbjerg. Vielleicht kommt der straffe Zeitplan den Königsblauen dabei gerade recht. Von Tripoli ging es für das Team von Chef-Trainer Andre Breitenreiter am Freitag (11.12.) direkt nach Augsburg, um zusätzliche Reisestrapazen zu vermeiden.

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