Ralf Fährmann: Alles für den Verein geben!

Mit einem Sieg bei 1899 Hoffenheim möchte Ralf Fährmann am Samstag (14.5.) mit seiner Mannschaft in der Tabelle noch klettern. schalke04.de hat mit dem Schlussmann über das Saisonfinale im Kraichgau gesprochen.

Ralf Fährmann, nach den Ergebnissen am vergangenen Spieltag steht fest, dass Königsblau keine Chance mehr hat, noch den Champions-League-Qualifikationsrang zu erreichen. Wie groß war die Enttäuschung nach dem 1:1 gegen Augsburg?

Riesengroß. Wir hätten einen Sieg nach unserem Auftritt verdient gehabt. Deshalb habe ich auch einige Tage gebraucht, um das zu verdauen. Aber es hilft jetzt nicht, wenn wir jammern. Dass wir es nicht geschafft haben, müssen wir uns selbst zuschreiben.

Momentan steht Ihre Mannschaft auf Platz sieben. Wünschen Sie sich, dass es am 34. Spieltag in der Tabelle noch etwas nach oben geht?

Das ist nicht nur ein Wunsch, sondern unser absoluter Wille. Unser Ziel ist ein Sieg in Hoffenheim, damit wir das Ticket für die Gruppenphase der Europa League sicher in der Tasche haben und nicht noch die Qualifikationsrunde spielen müssen. Wir müssen jetzt alles für den Verein geben. In Hoffenheim wollen wir noch einmal alles in die Waagschale werfen und 110 Prozent raushauen.

Schalke konnte im Kraichgau bislang noch kein Spiel gewinnen …

Wenn die Statistik in Hoffenheim so schlecht ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es dieses Mal anders läuft. Jeder einzelne Spieler aus unserer Mannschaft fühlt sich an der Ehre gepackt. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen.

Wir müssen unser Ding durchziehen und gewinnen.

Die Hoffenheimer haben den Klassenerhalt am vergangenen Spieltag perfekt gemacht. Wie erwarten Sie den Gegner?

Wir schauen auf uns. Was bei der TSG passiert, ist mir ehrlich gesagt egal. Wer da spielt, mit welcher Taktik sie auflaufen – das ist alles zweitrangig. Wir müssen unser Ding durchziehen und gewinnen. Punkt!

Sie haben es bereits angesprochen. Sollte es in der Endabrechnung Platz sieben werden, stünde Ihrer Mannschaft – ebenso wie einem Verein aus der Nachbarschaft vor dem Beginn der laufenden Saison – die Qualifikationsrunde bevor. Wie sehr würde dies die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit beeinflussen?

Zunächst einmal wären es mehr Pflichtspiele, es geht früher um etwas. Ich denke, auch der Trainingsstart könnte sich dann nach vorne verschieben. Die Qualifikationsspiele würden sich wie ein roter Faden durch die Vorbereitung ziehen. Von daher möchten wir diese zusätzlichen Partien unbedingt umgehen.

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