Sascha Riether: Wir sind eine Mannschaft!

Nach acht Tagen Trainingslager im österreichischen Mittersill ist die Mannschaft wieder in Gelsenkirchen angekommen. Sascha Riether spricht auf schalke04.de über das die Verletzung von Coke, seine spanischen Sprachkenntnisse, die Vorfreude auf den Saisonstart und den Schalke-Tag.

Sascha Riether, die Vorbereitung neigt sich langsam dem Ende zu. Wie bewerten sie den bisherigen Verlauf?

Wir haben jetzt eine sehr lange und intensive Vorbereitung hinter uns, in der wir viele Wochen zusammen gewesen sind. Wir haben sehr viel gemacht, viel gearbeitet und in der Zeit auch sehr viel einüben können. Ich denke auch, dass wir sehr gute Neuzugänge bekommen haben, die sowohl sportlich als auch menschlich eine Verstärkung sind. Man kann sagen, dass wir eine Mannschaft sind. Ehrlich gesagt freue ich mich jetzt aber darauf, dass es bald endlich losgeht – erst mit dem DFB-Pokal-Spiel in Villingen und dann auch mit dem Bundesligastart in Frankfurt.

Am Sonntag (14.8.) findet der große Schalke-Tag statt. Wie bereitet sich die Mannschaft auf den Tag vor?

Wir freuen uns. Es werden sehr viele Fans kommen und wir wollen allen natürlich einen tollen Tag bereiten. Letztes Jahr war ich unter anderem mit den Fans am Kicker-Tisch, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe auch, dass wir das anschließende Testspiel gegen Athletic Bilbao erfolgreich bestreiten, sodass alle positiv gestimmt in die Saison starten können.

Neuzugang Coke, mit dem Sie sich auf Anhieb gut verstanden haben, muss nicht am Kreuzband operiert werden. Das hat nach der tragischen Verletzungsnachricht bestimmt für bessere Laune in der Mannschaft gesorgt, oder?

Das stimmt. Wir freuen uns natürlich sehr über die Nachricht, dass es bei Coke nun doch ein bisschen besser aussieht als zunächst befürchtet. Denn Coke ist nicht nur ein guter Spieler, sondern auch ein sehr guter Typ. Die ganze Mannschaft hofft natürlich, dass er so schnell wie möglich zurückkommt.

Wie haben Sie Coke in den ersten Tagen erlebt?

Er hat gar nicht lange gebraucht, um richtig reinzukommen. Er ist trotz der Sprachbarriere sofort auf alle Spieler zugegangen und hat versucht, sich in allen Mannschaftsteilen einzufügen. Das war sehr vorbildlich.

Auch Sie haben Coke geholfen, die Sprachbarrieren zu überwinden …

Genau. Ich hatte in der Schule insgesamt fünf Jahre Spanisch. Daher habe ich spanischen Spielern in meiner bisherigen Karriere schon öfters beim Übersetzen geholfen. Natürlich habe ich auch Coke gleich am Anfang jegliche Unterstützung angeboten. Und das hat er auch angenommen. Wir haben sehr viel auf Spanisch gesprochen und er konnte sich so auch sehr gut einfügen.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in der neuen Saison?

Ich bin sehr flexibel und der Trainer sowie die Verantwortliche wissen, dass man auf mich zählen kann. Wir werden sehr viele Spiele in der Saison haben und ich bin dann bereit, wenn ich gebraucht werde. Mein Ziel ist es, dem Verein sowohl auf als auch neben dem Platz zu helfen.

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