Sebastian Rudy: Clever verteidigen und Chancen wieder nutzen

Sieben Jahre lang schnürte Sebastian Rudy seine Fußballschuhe für die TSG 1899 Hoffenheim. Bei den Kraichgauern reifte der Mittelfeldmann zum Nationalspieler, auf seine Zeit bei der TSG blickt Rudy gerne zurück. Im Interview mit schalke04.de spricht der 29-Jährige über die Partie am Samstag (20.4., 20.30 Uhr) und den Umgang mit dem zunehmenden Druck zum Ende der Saison.

Sebastian, du hast sieben Jahre für Hoffenheim gespielt. Welche Momente mit der TSG hast du in besonderer Erinnerung?
Es sind nur positive Erinnerungen, die ich an meine Zeit in Hoffenheim habe. Dort habe ich die Anfangszeit meiner Profikarriere erlebt und konnte für meinen weiteren Weg viel mitnehmen. Es gibt sehr viele nette Leute im Verein, ich freue mich auf das Wiedersehen.

Mit welchen Hoffenheimern bist du noch befreundet?
Es gibt viele Spieler, mit denen ich noch befreundet bin und es ist schön, dass der Kontakt immer noch hält, auch wenn ich seit fast zwei Jahren weg bin. Hier und da habe ich auch noch mit dem Trainerteam Kontakt, zudem verstehe ich mich sehr gut mit Alexander Rosen, dem Manager.

Blicken wir auf das Spiel am Samstag: Wie schätzt du den Gegner ein?
Hoffenheim hat eine überragende Mannschaft. Wir müssen in der Defensive aufpassen, denn die TSG ist bekannt dafür, viele Tore zu erzielen und generell viele Torchancen zu kreieren.

Wie wollt ihr die TSG-Offensive stoppen?
Wir müssen versuchen, die Angriffsaktionen der Hoffenheimer schnell verpuffen zu lassen. Das wird nicht einfach, das wissen wir. Es ist in erster Linie wichtig, dass wir gut und clever verteidigen. Wir dürfen keine unnötigen Wege gehen, sondern müssen diese gut aufteilen. Es soll nicht einer 100 Meter laufen, sondern zehn Spieler zehn Meter.

Es sind fünf entscheidende Spiele für uns. Wir müssen in jedes alles hineinwerfen.

Sebastian Rudy

Und in der eigenen Offensive …
… müssen wir dann wieder die Chancen nutzen, die wir uns herausspielen – vielleicht auch über einen Standard. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, sind wir nur schwer zu schlagen.

Ihr habt noch fünf Spiele vor euch, sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wie nimmst du den Druck in der aktuellen Situation wahr?
Es sind fünf entscheidende Spiele für uns. Wir müssen in jedes alles hineinwerfen, damit wir nicht weiter nach unten rutschen, denn es zählt jeder Punkt. Das weiß jeder bei uns in der Mannschaft. Jeder kann die Situation einordnen und mit dem Druck umgehen.

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