Suat Serdar: Schauen auf uns und nicht auf die anderen Plätze

Wegen einer Gelb-Rot-Sperre durfte Suat Serdar zuletzt gegen den 1. FC Nürnberg nicht mitspielen. Am Samstag (20.4.) gegen die TSG 1899 Hoffenheim kann Huub Stevens aber wieder auf den Mittelfeldmann bauen. Im Interview mit schalke04.de spricht der U21-Nationalspieler über das anstehende Duell mit den Kraichgauern, die Zwangspause gegen den Club und seine ersten beiden Pflichtspieltreffer im königsblauen Trikot.

Suat Serdar

Suat, nach deiner Sperre stehst du gegen Hoffenheim wieder zur Verfügung. Ist die Vorfreude nach einem für dich spielfreien Wochenende noch einmal größer als sonst?
Von mir aus kann sofort angepfiffen werden. Wir haben gut trainiert, sind alle heiß auf das Spiel. Gerade für mich war die Pause lang genug.

Wie schwer war es für dich, dass du in Nürnberg nicht mitwirken konntest?
Dass ich mir gegen Frankfurt eine Gelb-Rote Karte abgeholt habe, war sehr unglücklich. Wenn man fit ist und nicht spielen darf, ist das sehr schwer. Man will eingreifen und helfen, darf es aber nicht. Das ist brutal.

Wo hast du das Spiel gegen Nürnberg gesehen?
Ich saß zu Hause auf dem Sofa und habe die Daumen gedrückt. Leider ist es am Ende nur ein Punkt geworden. Unser Ziel war ein Sieg.

Bei dir persönlich lief es zuletzt sehr gut, dir sind in Hannover und gegen Frankfurt deine ersten beiden Bundesligatore im S04-Trikot gelungen. Macht das die Brust noch einmal ein Stück breiter?
Auf jeden Fall. Mein Start auf Schalke war nicht ganz einfach. Deshalb bin ich froh, dass es jetzt bergauf geht. Ich hoffe, dass ich gegen Hoffenheim noch einen weiteren Treffer nachlegen kann und wir uns als Mannschaft für unseren Aufwand belohnen.

Jedes Spiel ist wichtig, in jedem Spiel ist alles möglich.

Suat Serdar

Hoffenheim wird sicherlich mit viel Selbstvertrauen anreisen, da die TSG zuletzt fünfmal in Folge ungeschlagen blieb und in der Tabelle auf einen Europa-League-Rang geklettert ist. Wo siehst du die Stärken des Gegners?
Die Hoffenheimer funktionieren in dieser Saison als Mannschaft sehr gut, zuletzt hat ein Rädchen ins andere gegriffen. Das hat sich in den Ergebnissen widergespiegelt. Gerade offensiv ist die TSG bärenstark, zudem spielt sie ihre Konter sehr gut aus. Darauf sind wir aber vorbereitet. Wir müssen uns den Ar*** aufreißen.

Ihr habt aktuell sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Spürst du in der Schlussphase der Saison noch einmal einen besonderen Druck?
Aus meiner Zeit in Mainz kenne ich es, wenn man unten drinsteht. In der Bundesliga gibt es keine schlechten Mannschaften, jedes Spiel ist wichtig, in jedem Spiel ist alles möglich. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns schnell aus der aktuellen Lage befreien. Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten.

Bereits am Nachmittag treffen der FC Augsburg und der VfB Stuttgart aufeinander. Schielst du mit einem Auge auf das Ergebnis?
Nein. Ich fokussiere mich auf unsere Aufgabe. Es ist wichtig, dass wir unsere Leistung abrufen und ein gutes Ergebnis erzielen. Das kann ich beeinflussen. Was auf den anderen Plätzen wie beispielsweise an diesem Wochenende in Augsburg passiert, liegt nicht in unserer Hand. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen.

Tickets

Für das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim sind auf store.schalke04.de noch Tickets erhältlich.

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