Zufriedener Fuchs: Es macht Bock!

Für Christian Fuchs endete das Jahr 2014 mit dem wohl schönsten Geschenk. Wenige Tage vor dem Jahreswechsel brachte seine Frau Raluca den kleinen Anthony zur Welt und machte Schalkes Defensivmann zum stolzen Papa. Diesen „Schub“, wie Fuchs im Trainingslager sagt, will er nun auch mit in die Rückrundenvorbereitung nehmen.

„Das fühlt sich derzeit richtig gut an, die Stimmung bei mir ist natürlich super“, erzählt der strahlende Linksfuß. Zwischen den schweißtreibenden Einheiten nutze er jede Gelegenheit, um mit Frau und Kind in New York zu kommunizieren. Auch den ersten Härtetest als frischgebackener Vater hat der 27-Jährige bereits bestanden. Das Team von Schalke TV bat ihn zum Windelnwechseln im Teamhotel. Mit Bravour meisterte er diese Aufgabe.

Voll ins Zeug legt sich der Fuchser dieser Tage auch auf dem satten Grün in der Aspire Academy, der Trainingslager-Stätte der Königsblauen. „Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: uns auch 2015 für die Champions League zu qualifizieren“, sagt er. „Da muss nun mal hart gearbeitet werden.“ Der Muskelkater sei bereits zu spüren, die Einheiten von Chef-Trainer Roberto Di Matteo und seinem Team hätten es bereits zu Beginn des zehntägigen Aufenthalts in Katar in sich. Aber: „Die Spieler haben Lust, sich zu quälen. Es macht Bock“, so Fuchs.

Beim Rückblick auf seine persönlichen Leistungen in der Hinserie gestand der Linksfuß Höhen und Tiefen. Zu Beginn der Saison habe er hart um seinen Platz auf der linken Abwehrseite kämpfen und oftmals mit Kurzeinsätzen leben müssen. Jetzt aber, so erklärt der Nationalspieler, habe er seinen Platz im 3-5-2-System unter Roberto Di Matteo gefunden. „Ich fühle mich sehr wohl auf der Position. Der Trainer hat mir signalisiert, dass er mich dort braucht. Das freut mich.“

Mit einer gehörigen Portion Engagement und Professionalität will Fuchs im Trainingslager einen positiven Eindruck hinterlassen. Der Vertrag des Österreichers auf Schalke endet im Sommer. „Ich kann mich bis dahin nur über gute Leistungen für weitere Aufgaben empfehlen“, sagt er. „Momentan geht’s mir gut, ich fühle mich wohl und bekomme meine Einsatzzeiten. Alles andere müssen wir abwarten.“

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