11. Februar: Elf-Tore-Spektakel gegen Leverkusen

Allzu viele Siege haben die Knappen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Heimspielen nicht gegen Bayer Leverkusen feiern können – dafür am 11. Februar 2006 einen der spektakulärsten der Vereinsgeschichte.

2006: Knappen feiern Torfestival gegen den Angstgegner

0:0 gegen den BVB, 0:0 bei Borussia Mönchengladbach – nach den beiden vorherigen beiden Partien glauben nur wenige Schalker an ein spektakuläres Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, einer Mannschaft, gegen die sich die Knappen seit jeher schwertun. Doch an diesem Samstagnachmittag kommt es anders als erwartet. Nach Treffern von Sören Larsen, Mladen Krstajic und Zlatan Bajramovic führen die Königsblauen nach etwas über einer halben Stunde bereits mit 3:0. Andriy Voronin markiert zwar fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das 1:3, dennoch sieht alles nach einem Sieg für die Knappen aus.

Als Dimitar Berbatov fünf Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:3 stellt, geht doch plötzlich die Angst in der VELTINS-Arena um. Diese nehmen Kevin Kuranyi und erneut Sören Larsen den Schalke-Fans mit ihren Toren zum 4:2 bzw. 5:2 wieder, doch wer glaubt, dass der Sieg damit sichergestellt ist, täuscht sich. Andriy Voronin zum Zweiten und Jacek Krzynowek stellen 20 Minuten vor dem Ende auf 4:5 aus Gäste-Sicht. Ein Freistoß-Tor von Lincoln (76.) und ein Treffer des eingewechselten Gerald Asamoah (81.) beruhigen dann aber endgültig die Nerven aller, die es mit den Königsblauen halten. Die Partie endet mit 7:4 für den S04, der in der Folge vier weitere Bundesligaspiele gewinnt und die Saison letztlich auf dem vierten Tabellenplatz beendet.

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