Kalenderblatt

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31. Mai: Meistertrainer Frühwirth verlässt die Knappen

Ähnlich lang wie er sind nur Hans "Bumbas" Schmidt, Fritz Szepan und natürlich Huub Stevens Trainer auf Schalke. Als Edi Frühwirth am 31. Mai 1959 den Verein verlässt, liegen fünf erfolgreiche Jahre hinter den Knappen. Der Österreicher führt Schalke ins DFB-Pokalfinale 1955 und gewinnt drei Jahre später die siebte Deutsche Meisterschaft.

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30. Mai: Fabian Ernst feiert 40. Geburtstag

Seine größten Erfolge in der Bundesliga feiert Fabian Ernst mit Werder Bremen, doch auch bei den Knappen ist der defensive Mittelfeldspieler eine wichtige Stütze. Für den S04 trifft der gebürtige Hannoveraner in der Bundesliga nur einmal – an dieses Tor denken Schalke-Fans aber sehr gerne zurück.

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29. Mai: Reinhard Pfeiffer erlebt sein Liga-Intermezzo

Seit mehr als 60 Millionen Minuten existiert der S04. 28 Minuten davon gehören Reinhard Pfeiffer. Der damals 19-Jährige schnupperte am 29. Mai 1971 knapp eine halbe Stunde Bundesliga-Luft.

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28. Mai: Schalke erreicht erstmals ein Finale um die Deutsche Meisterschaft

25 bedeutsame Endspiele um Meisterschaft, DFB- und UEFA-Pokal hat der FC Schalke 04 in seiner Vereinsgeschichte bislang absolviert. Den ersten Einzug in ein Finale dürfen die Knappen am 28. Mai 1933 feiern. Das Team um Ernst Kuzorra schlägt in der Vorschlussrunde den TSV 1860 München mit 4:0.

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27. Mai: Knappen tun den Schwarz-Gelben einen großen Gefallen

Viel ist vor dem Schalker Heimspiel gegen Werder Bremen am 27. Mai 1995 spekuliert worden. Vor allem darüber, dass die Blau-Weißen den Nachbarn in Schwarz-Gelb keinen Gefallen tun werden. Die Dortmunder sind nämlich auf die Mithilfe der Knappen angewiesen, wollen sie doch noch Deutscher Meister werden. Aber die Schalker enttäuschen den Revierrivalen nicht und gewinnen 4:2 (2:0).

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26. Mai: Knappen gewinnen mehr als einen „Trostpreis“

Es passiert genau eine Woche nach dem wohl größten Drama der deutschen Fußball-Historie: Am 26. Mai 2001 gewinnen die Schalker den DFB-Pokal durch ein 2:0 gegen den 1. FC Union Berlin. Der goldene Kelch als Trostpreis für die aus den Händen gerissene Meisterschaft? Da ist Oliver Reck anderer Meinung. "Trostpreis? Für mich ist das kein Trostpreis. Für mich war das eine phänomenale Saison."

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25. Mai: Vor 100 Jahren spielt Kuzorra erstmals für den S04

Der Legende nach ist es der 25. Mai 1919. An diesem Tag gibt es den ersten Kontakt zwischen dem größten Schalker aller Zeiten und seinem Verein. Bei einem Spiel der B-Jugendmannschaft läuft Ernst Kuzorra zum ersten Mal für den Club auf. Zwar schießt der 13-Jährige vier Tore, Ärger gibt es zu Hause trotzdem.

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24. Mai: Erstes Heimspiel für die Helden von Mailand

Bereits drei Tage nach dem historischen Triumph in Mailand müssen die Schalker wieder in der Bundesliga ran, Gegner ist der SC Freiburg. Und dennoch steht dieser Fußballtag voll und ganz im Zeichen des UEFA-Pokal-Triumphs.

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23. Mai: S04 stellt Hamburger Uhr nicht ab

Mit 48 Punkten auf dem Konto geht der FC Schalke 04 in den 34. Bundesliga-Spieltag, die Europa-League-Teilnahme ist damit gesichert. Die Knappen treffen auswärts auf den Hamburger SV, der nur mit einem Sieg die Chance auf den Klassenerhalt aufrechterhalten kann.

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22. Mai: Hami Mandirali trifft erstmals für den S04

"Er möchte der erste Türke sein, der sich im Ausland durchsetzt." Manager Rudi Assauer formuliert das Ziel, das sich Hami Mandirali 1998 bei seinem Wechsel von Trabzonspor zu Schalke 04 gesetzt hat. Die Knappen sind auf der Suche nach einem torgefährlichen Angreifer, der Nationalspieler soll die Vakanz ausfüllen. Doch die Rechnung geht nicht auf. Erst am vorletzten Spieltag der Saison erzielt der damals 30-Jährige sein erstes Tor für die Knappen und kehrt nach Saisonende wieder in die Türkei zurück.

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21. Mai: Die Eurofighter holen den Pott in den Pott

Dieser Abend ist die Krönung einer sensationellen UEFA-Cup-Saison. Im Guiseppe-Meazza-Stadion zu Mailand triumphiert der FC Schalke 04 am 21. Mai 1997 mit einem 4:1 im Elfmeterschießen über Inter Mailand. Ein Endspiel-Sieg, der sportlich zwar nicht am Reißbrett entsteht, bei dem aber technische Hilfsmittel ebenso eine nicht unerhebliche Rolle spielen wie die berühmte "blau-weiße Wand".

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20. Mai: S04 gelingt sofortiger Wiederaufstieg

Die Schmach ist getilgt. Nach dem bitteren Abstieg ein Jahr zuvor in der Relegation gegen Bayer 05 Uerdingen steigen die Schalker mit einem 2:0-Sieg bei Fortuna Köln vorzeitig in die Beletage des deutschen Fußballs auf. Der große Favorit ist seiner Rolle gerecht geworden.

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19. Mai: Last-Minute-Drama um die Meisterschaft

Nach einer hervorragenden Saison steht der FC Schalke 04 am 19. Mai 2001 kurz vor der Verwirklichung eines Traums: dem Gewinn der achten deutschen Meisterschaft. Am letzten Spieltag wird die Spielvereinigung Unterhaching im heimischen Parkstadion nach einem 0:2-Rückstand mit 5:3 besiegt. Doch "höhere Mächte" sorgen dafür, dass die Königsblauen sich mit dem Titel "Meister der Herzen" begnügen müssen.

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18. Mai: Klodt führt Schalke zur siebten Meisterschaft

Der 3:0-Erfolg der Knappen gegen den Hamburger SV im Finale um die Deutsche Meisterschaft 1958 ist in erster Linie mit seinem Namen verbunden: Berni Klodt. Der Kapitän, der schon vor dem Krieg mit Kuzorra und Szepan in einer Mannschaft spielt und als Bindeglied zur ruhmreichen Ära gilt, sorgt mit seinen zwei Toren nicht nur für die 2:0-Pausenführung, sondern ist als Führungsspieler ungemein wichtig für die junge Schalker Mannschaft.

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17. Mai: Geburtstag von Wilfried Hannes

Jürgen Wegmann und Wilfried Hannes: Sie sind die Schalker Hoffnungsträger für die Spielzeit 1986/1987. Während Wegmann vom Revier-Nachbarn BVB kommt, hat Hannes, der am 17. Mai 1957 in Düren geboren wird, vorher elf Jahre bei Borussia Mönchengladbach gespielt. Ein technisch beschlagener Abwehrspieler, der achtmal (1981-1982) das Trikot der Nationalmannschaft trägt.

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16. Mai: Marco Kurz wird 50

Er gehört zu der Gattung Fußball-Profis, die leicht unterschätzt werden. Marco Kurz ist keiner, der durch spektakuläre Kabinettstückchen auf sich aufmerksam macht. Aber der gebürtige Stuttgarter ist unheimlich wichtig für das Kollektiv. Eine Erfahrung, die nicht zuletzt Huub Stevens 1997 macht.

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15. Mai: Erster sportlicher Abstieg wird besiegelt

Die Fans können es nicht fassen. Nach dem 4:2-Sieg beim Hamburger SV (Bild aus dem Hinspiel) am letzten Spieltag ist es amtlich: Schalke 04, obwohl mit fünf Nationalspielern - Koslowski, Libuda, Herrmann, Nowak, Schulz - gespickt, muss absteigen. Die Entscheidung auf dem grünen Rasen ist gefallen - die am grünen Tisch jedoch noch nicht.

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14. Mai: Sieg gegen Neunkirchen sichert den Klassenerhalt

Vor der Saison 1965/1966 sieht es gar nicht gut aus für den FC Schalke 04. In der Vorsaison sportlich abgestiegen, haben die Knappen von der Aufstockung der Bundesliga auf 18 Vereine profitiert. Viele Leistungsträger verlassen aber den Verein, der "richtige" Abstieg scheint vorprogrammiert. Doch dem unerfahrenen Team um die Routiniers Manfred Kreuz und Günter Hermann gelingt der Klassenerhalt. Am 14. Mai 1966 sorgt ein 2:0 über Borussia Neunkirchen für Gänsehautgefühle in der Glückauf-Kampfbahn.

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13. Mai: S04 zieht ins Finale des DFB-Pokals ein

Nach Erfolgen bei Rot-Weiß Oberhausen, gegen den SV Alsenborn und gegen Alemannia Aachen trifft der S04 im DFB-Pokal-Halbfinale am 3. Mai 1969 auswärts auf den 1. FC Kaiserslautern (Bild). Da in dieser Partie nach 120 Minuten keine Entscheidung gefallen ist – sie endet 1:1 – treffen sich beide Mannschaften im Wiederholungsspiel zehn Tage später wieder.

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12. Mai: Köln beendet Schalker Finalträume

Die letzte Meisterschaftschance ist nach dem 0:2 gegen Borussia Mönchengladbach verspielt, somit gilt es für das Team von Trainer Slobodan Cendic im Pokalhalbfinale am 12. Mai 1971 gegen den 1. FC Köln, das Endspiel um den DFB-Pokal zu erreichen. Und bis zur Halbzeit sieht es gut aus, doch dann dreht Kölns Wolfgang Overath auf.