11. September: Die Welt hält den Atem an – und Schalke muss Fußball spielen

Das erste Champions League-Spiel der Vereinsgeschichte wird von den Terror-Anschlägen in den USA überschattet. Die Partie gegen Panathinaikos Athen rückt an diesem Tag in den Hintergrund. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 11. September aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

2001: Terror-Anschläge überschatten Schalkes Königsklassen-Debüt

„Es gibt Tage, die eignen sich einfach nicht zum Fußball spielen“, sagt Peter Peters und trifft damit genau den richtigen Ton. Wenige Stunden nach den Terror-Anschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 steht für die Mannschaft von Huub Stevens die Premiere in der UEFA Champions League an. Aus dem geplanten Fest des Fußballs wird ein trauriger Abend für die Gastgeber, die zudem eine 0:2-Niederlage gegen Panathinaikos Athen hinnehmen müssen. Bis kurz vor Spielbeginn steht die Vereinsführung in Kontakt mit dem Bundeskanzler-Amt in Berlin, ob die von der UEFA angesetzte Veranstaltung vielleicht abgesagt wird. Doch die erhoffte Nachricht bleibt aus. „Wenn wir Ausrichter gewesen wären“, sagt Schalkes Manager Rudi Assauer hinterher, „hätten wir nicht gespielt. Auf unsere Initiative ist wenigstens das Rahmenprogramm gestrichen worden.“ Die Niederlage gegen Athen ist die erste von insgesamt vier in der Gruppenphase. Mit lediglich sechs Punkten belegt die Truppe von Huub Stevens am Ende den letzten Platz in der Tabelle und scheidet aus.

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