15. März: Lehmann verpasst Bundesliga-Rekord

In der Saison 1996/1997 bleibt Jens Lehmann fast zehn Stunden (597 Minuten) ohne Gegentor. Die Serie reißt erst am 15. März 1997.

1997: Lehmann-Serie reißt bei den Bayern

In der Partie beim FC Bayern München dauert es bis zur 13. Minute, ehe der Traum von Lehmann, die damalige Bestmarke von Oliver Reck (641 Minuten) zu knacken, platzt. Ruggiero Rizzitelli setzt sich gegen Thomas Linke durch, und die Flanke des Italieners verwertet Thomas Helmer völlig freistehend zum 1:0.

Während der Torwart in der ersten Enttäuschung über die 0:3-Niederlage das Ende seiner Serie mit einem lapidaren „Macht nix!“ kommentiert, nimmt er es später fatalistisch. „Das war bitter. Aber es ist so viel darüber geredet worden, dass es fast so kommen musste.“

Interessante Randnotiz der Niederlage gegen den Rekordmeister: Ralf Regenborgen feiert nach zehn Jahren ein Comeback in der Schalker Bundesliga-Mannschaft. Zwölf Minuten vor dem Ende wird der 36-Jährige, der zwischen 1985 und 1987 insgesamt 29 Einsätze (3 Tore) für die Königsblauen absolviert, für Yves Eigenrauch eingewechselt. Wegen großer personeller Probleme zieht ihn Trainer Huub Stevens aus der Amateurmannschaft zu den Profis hoch.

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