16. Februar: Sieben Schalker im DFB-Aufgebot

Nach den weniger erfolgreichen 1960er-Jahren wächst Anfang der 1970er-Jahre eine schlagkräftige Truppe auf Schalke heran. Eine Entwicklung, die dem DFB nicht verborgen bleibt. Und so nominiert Bundestrainer Helmut Schön sieben Schalker für die Länderspiele gegen Albanien (16. und 17. Februar 1971).

1971: Zahlreiche Schalker für Länderspiele nominiert

In der A-Mannschaft sind die gestandenen Akteure Reinhard Libuda und Klaus Fichtel vertreten. Nachwuchsmann Rolf Rüssmann bekommt von allen Seiten Lob, rückt in Albanien nah an die Schön-Elf heran, wird jedoch genau wie Klaus Fischer, Herbert Lütkebohmert, Klaus Scheer und Jürgen Sobieray in die Juniorenelf (unter 23 Jahren) berufen.

Vor allem die Youngster bereiten dem Bundestrainer in der Vorbereitung auf die beiden Partien große Freude. Bei einem Trainingsspiel zwischen dem A-Team und den Junioren zaubern Sobieray, Scheer und Fischer gegen das Team, das bei der Weltmeisterschaft ein Jahr zuvor den dritten Platz belegt. Am Ende heißt es 2:2. Für die Nachwuchs-Elf sind der Dortmunder Werner Weist und Fischer erfolgreich, für die Treffer der Arrivierten sorgen Libuda und Rüssmann mit einem Eigentor.

In den Spielen gegen Albanien hingegen sind beide Teams siegreich. Die Juniorenauswahl mit Fischer, Scheer und Co. gewinnt 2:0, die A-Nationalmannschaft schrammt ohne den verletzten Klaus Fichtel beim 1:0 gegen den Balkanstaat knapp an einer Blamage vorbei.

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