17. Dezember: Frankfurt ist keine Reise wert

Es dauert mehr als 23 Bundesliga-Jahre, ehe Schalke 04 zum ersten Mal bei der Frankfurter Eintracht gewinnt. Meistens setzt es empfindliche Niederlagen, so wie am 17. Dezember 1977, als die Mannschaft von Coach Friedel Rausch mit 0:3 verliert. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 17. Dezember aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

1977: Schalke geht – erneut – in Frankfurt unter

Es ist eine deprimierende Niederlage für die Knappen, die mit immerhin sechs Nationalspielern im Waldstadion antreten. Doch gegen die technisch versierten Hessen ist auch am 17. Dezember 1977 kein Kraut gewachsen. Vor allem Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski beweisen vor 30.000 Zuschauern eindrucksvoll, warum die Eintracht zu den spielstärksten Mannschaften der 70er-Jahre gehört. Schalkes Keeper Enver Maric muss dreimal hinter sich greifen. Der Fluch vom Riederwald nimmt am 9. November 1963 seinen Lauf. Die Eintracht siegt im eigenen Stadion mit 4:2 gegen die Königsblauen und kann sich gut zwei Jahrzehnte lang der Punkte aus den Heimspielen gegen Schalke gewiss sein. 1965 lautet das Ergebnis 4:1, elf Jahre später schaffen die Frankfurter selbst nach 0:2-Rückstand zur Halbzeit noch einen 6:3-Sieg – und 1981 schleichen die Schalker gar mit einem 0:5 vom Platz. Erst unter Coach Rolf Schafstall wird der Bann gebrochen. Am 29. November 1986 triumphiert die Mannschaft durch einen Treffer von Olaf Thon mit 1:0. Auf zwei weitere Rückschläge in den Jahren 1987 (0:2) und 1991 (0:5) folgt 1993 eine eigene Erfolgsserie. Das 3:0 am 15. Mai ist der erste von sechs Siegen in Folge.

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