17. Februar: Geburtstag von Willi Koslowski

Er ist WM-Teilnehmer, Nationalspieler und Deutscher Meister: Doch für die Schalker ist Willi Koslowski, der am 17. Februar 1937 in Gelsenkirchen geboren wird, in erster Linie der "Schwatte".

1937: Der „Schwatte“ wird geboren

Die Liaison beginnt 1953, als Koslowski als 16-Jähriger von Buer 07 zum Schalker Markt geht. Sein Cousin Heinz Fidorra nimmt ihn mit zur Glückauf-Kampfbahn, wo er höflich anfragt, ob er mittrainieren darf. Der damalige Jugendtrainer Fritz Thelen gibt grünes Licht. Ein echter Glücksgriff für den Verein, wie sich später herausstellt.

Der „Schwatte“ wird Jugend-Nationalspieler und schafft bereits mit 18 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft der Königsblauen. Der trickreiche Angreifer erkämpft sich den Platz als Rechtsaußen und feiert 1958 unter Edi Frühwirth (Koslowski: „Mein bester Trainer!“) seinen größten Erfolg als Vereinsspieler. In Hannover gewinnt Schalke 04 seine siebte deutsche Meisterschaft. Koslowski leitet in der 28. Minute die Entscheidung ein, als Berni Klodt eine Flanke des Außenstürmers ins gegnerische Tor drischt. Insgesamt 511 Spiele bestreitet Koslowski für die Knappen.

Bei einem Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 1962 fällt der Stürmer dem Bundestrainer auf. Koslowski trägt das Trikot einer Auswahl, die sich aus Spielern von Schalke 04 und Westfalia Herne zusammensetzt und schießt beim 4:5 gegen die DFB-Elf zwei Treffer. Sepp Herberger trägt daraufhin den Namen des Schalkers dick in sein Notizbuch ein. Mit 25 Jahren nimmt er somit an seiner ersten WM teil, die allerdings auch seine letzte werden soll. Nach drei Spielen und einem Tor ist Koslowskis Länderspiel-Karriere beendet.

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