19. Dezember: Jens Lehmann köpft den S04 ins Derby-Glück

Das hatte es in der Bundesliga zuvor noch nie gegeben: Am 19. Dezember 1997 erzielt Jens Lehmann als erster Schlussmann aus dem Spiel heraus ein Tor für seine Mannschaft. Im Derby beim BVB ist er in der Nachspielzeit per Kopf erfolgreich. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 19. Dezember aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

Jens Lehmann

1997: Jens Lehmann schreibt Bundesliga-Geschichte

Die Geschichte des Ruhrpott-Derbys zwischen dem FC Schalke 04 und seinem ewigen Widersacher Borussia Dortmund ist am 19. Dezember 1997 um ein Kapitel reicher. Nicht wegen des vollauf gerechten 2:2-Unentschiedens beider Mannschaften im Westfalenstadion, sondern wegen des Ausgleichstores in der Nachspielzeit: Ecke von Olaf Thon, Verlängerung von Thomas Linke – dann ist Torwart Jens Lehmann, den es nicht mehr in seinem Kasten hält, zur Stelle. Er köpft unhaltbar ein. Mit „Lehmann in den Sturm“-Rufen empfangen ihn seine Mitspieler nachher in der Kabine; mit „Auf geht’s, Lehmann schießt ein Tor“ besingen ihn die Fans noch lange nach dem Abpfiff. Doch der Keeper hebt nicht ab: „Ich habe vorher zwei Treffer kassiert. Da hat man immer ein schlechtes Gewissen. Mit meinem Tor hat sich dann der Kreis geschlossen. Aber ich ärgere mich mehr über Gegentore, als dass ich mich über das Tor freue.“

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