19. September: „Oskars“ dritte Amtszeit geht zu Ende

Mit Manfred Dubski wird ein treuer Schalker geboren und 34 Jahre später stimmen die S04-Mitglieder gegen Günter Siebert als Präsidenten. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 19. September aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

Günter Siebert

1954: Manfred Dubski wird geboren

„Ich könnte mir gar nicht vorstellen, für einen anderen Club zu arbeiten. Mein Herz hängt einfach zu sehr an Schalke“, sagt Manfred Dubski, der am 19. September 1954 in Bottrop geboren wurde, über seine große fußballerische Liebe. Gut sechs Jahre war Dubski Mitglied in der ersten Mannschaft der Königsblauen. Zwischen 1972 und 1976 lief er 73 Mal in der Bundesliga für den S04 auf und erzielte zwei Tore. Eines beim 5:2-Erfolg gegen Kaiserslautern am 11. Januar 1977 und das andere beim legendären 7:0-Triumph beim FC Bayern am 9. Oktober 1976. Er spielte noch für den MSV Duisburg, Rot-Weiß Oberhausen und Union Solingen. Nach seiner Karriere zog es ihn zurück zum S04, für den er aktuell als U23-Scout arbeitet.

1988: Günter Siebert tritt zurück

In der Erwartung eines positiven Ausgangs stellt Präsident Günter „Oskar“ Siebert am 19. September 1988 überraschend auf der Jahreshauptversammlung die Vertrauensfrage. Die Mehrheit stimmt knapp gegen ihn, er tritt zurück. Seine dritte Amtszeit als Präsident ist seine letzte. Von 1967 bis 1975, von 1978 bis 1979 und von 1987 bis 1988 ist Siebert an der Spitze des Vereins. Unter seine Präsidentschaft fällt unter anderem der DFB-Pokalsieg und die Vizemeisterschaft 1972, aber auch der Bundesliga-Skandal. Als Spieler errang er 1958 die Deutsche Meisterschaft. Siebert verstarb im Juni 2017.

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