22. November: Sowjetischer Abend im Breisgau

Zwei Spieler aus der ehemaligen Sowjetunion verhelfen den Königsblauen zu einem klaren Erfolg in Freiburg. Zum Aufstieg in die Bundesliga reicht es am Ende aber nicht. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 22. November aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

Peter Neururer mit Alexander Borodjuk und Wladimir Ljuty

1989: Borodjuk und Ljuty schießen den S04 zum Sieg

Als große Hoffnung wird Wladimir Ljuty von den Königsblauen verpflichtet – und der Start des Offensivspielers ist vielversprechend. Bereits bei seinem zweien Zweitliga-Einsatz für den S04, am 22. November 1989 in Freiburg, netzt Ljuty ein. In der 75. Minute erzielt der erst wenige Wochen zuvor aus Dnjepropetrowsk verpflichtete Profi für seinen neuen Verein das Tor zum 3:0-Endstand. Es war der dritte Treffer eines Spielers aus der ehemaligen UdSSR an diesem Abend, zuvor traf bereits Alexander Borodjuk doppelt für die Königsblauen. Borodjuk war es auch, der den Transfer Ljutys mit eingefädelt hatte. Zum Aufstieg sollte es in der Saison 1989/1990 nicht reichen. Mit drei Punkten Rückstand auf den 1. FC Saarbrücken verpassten die Königsblauen den Relegationsplatz und damit die Chance auf die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus.

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