23. März: Großer Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft

Mit drei 1:1-Unentschieden in Serie droht der S04 die Meisterschaft in der Oberliga West in der Saison 1957/1958 noch zu verspielen. Glücklicherweise lässt auch Verfolger Alemannia Aachen. Mit dem 2:1-Auswärtserfolg beim Wuppertaler SV am 23. März 1958 fängt sich der S04 rechtzeitig und macht einen großen Schritt in Richtung Westdeutscher Meisterschaft.

1958: S04 findet mit Sieg in Wuppertal zurück in die Erfolgsspur

Heinz Kördell trifft nach einer Viertelstunde für die Gäste aus Gelsenkirchen zur 1:0-Führung, die Horst Szymaniak nur zehn Zeigerumdrehungen später egalisiert. Lange sieht es nach dem vierten Remis in Serie aus, doch in der 79. Minute ist Willi Soya (Bild) mit seinem achten Saisontor für die Mannschaft von Trainer Edi Frühwirth zur Stelle. Die Knappen gewinnen mit 2:1 und behaupten ihre Drei-Punkte-Führung vor den an den schwächelnden Aachenern vorbeigezogenen Kölner.

Durch diesen Sieg fällt auch die 2:3-Niederlage am vorletzten Spieltag gegen den 1. FC Köln nicht allzu sehr ins Gewicht, zumal am 30. und letzten Spieltag der SV Sodingen mit 1:0 bezwungen wird und sich die Knappen damit als Westdeutscher Meister für die Hauptrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. In der Gruppe 2 gewinnt der S04 alle seine drei Spiele und weist am Ende ein Torverhältnis von 16:1 vor. Im Finale von Hannover wartet dann der Hamburger SV, den Berni Klodt und Co. mit 3:0 bezwingen und damit zum siebten Mal die Meisterschaft an den Schalker Markt holen.

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