27. März: Sieg gegen Hertha ermöglicht 6:6 gegen die Bayern

Ohne diesen Sieg kommt der legendäre Pokalkrimi gegen Bayern München im Jahre 1984 gar nicht erst zustande. Im Viertelfinale setzt sich die Mannschaft von Trainer Diethelm Ferner am 27. März 1984 mit 2:0 im Wiederholungsspiel gegen Hertha BSC durch. Allerdings ein schwacher Trost für Manni Drexler.

1984: Knappen schalten die Hertha im DFB-Pokal-Viertelfinale aus

Der Mittelfeld-Chef war in der Verlängerung der ersten Partie mit Berlins Torhüter Gregor Quasten zusammengeprallt. Das Ergebnis: ein Knöchelbruch und ein Knorpelschaden im Gelenk, der seiner aktiven Laufbahn ein Ende setzt. Ähnliches befürchten die Knappen auch für das Rückspiel und sehen sich nach wenigen Minuten in ihrer Vermutung bestätigt.

Ole Rasmussen tritt Olaf Thon von hinten derart rüde in die Beine, dass er vom Schiedsrichter die Gelbe Karte sieht. Um einen Platzverweis zu vermeiden, muss fortan Karl-Heinz Emig gegen das 17 Jahre alte Ausnahmetalent verteidigen. Das verschafft Thon den Raum, um im Mittelfeld die Fäden zu ziehen. Trotz seines Eifers und seiner spielerischen Klasse ist den Schalkern das Fehlen von Manni Drexler anzumerken. Die ordnende Hand im Mittelfeld wird vermisst.

So ist es nicht überraschend, dass die beiden Treffer recht glücklich fallen. Erst drischt Klaus Täuber über den Ball, um ihn dann doch noch im Tor unterzubringen (29.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöht Bernd Dierßen (Bild) auf 2:0. Thon schiebt Emig weg, doch der Referee entscheidet auf Freistoß für die Königsblauen. Kruse legt sich den Ball zurecht, Berlins Keeper Quasten stellt die Mauer schlecht, und der Mittelfeldmann knallt den Ball ins von ihm aus gesehen rechte, untere Eck.

In Durchgang zwei wird das Spiel verbissener und das spielerische Niveau sinkt. Zum Glück haben die Berliner Stürmer einen schlechten Abend erwischt. Zudem schaut der Mann in Schwarz weg, als Libero Bernard Dietz den Dänen Skov im Strafraum foult. Wie auch immer: Schalke zieht ins Halbfinale ein.

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