29. Januar: Ungewohnter Erfolg in der Halle

Schalke 04 und der Hallenfußball: eine Beziehung, die nur selten funktioniert. 14 Mal richtet der DFB ein Hallen-Masters aus, lediglich dreimal nimmt eine Delegation aus Gelsenkirchen an dem Final-Turnier teil. Den ersten Erfolg können die Schalker erst bei der achten Auflage am 29. Januar 1995 feiern, als unter der Regie von Co-Trainer Hubert Neu der dritte Platz herausspringt.

1995: Schalke erreicht Rang drei beim Hallen-Masters

Für das Turnier in München haben die Profis eine sehr weite Anreise. Da das Team im Trainingslager in Spanien weilt, muss die Mannschaft eingeflogen werden. Thon, Lehmann, Nemec und Co. schlagen gleich im ersten Vorrundenspiel Bayern München mit 3:2 und erreichen anschließend durch zwei Unentschieden gegen Köln (2:2) und Borussia Mönchengladbach (1:1) das Halbfinale. Dort ist aber Endstation, denn gegen Bayer Leverkusen gibt es eine 3:5-Niederlage. Kleiner Trost: Die Knappen siegen im Spiel um Platz drei mit 5:4 gegen Borussia Mönchengladbach nach Neunmeterschießen und nehmen 15.000 DM an Prämien mit.

München ist für den Verein ein gutes Hallen-Pflaster, denn bereits drei Jahre später stehen die Schalker wieder im Halbfinale. Diesmal heißt der Trainer Huub Stevens, und das Team setzt sich in der Vorrunde gegen Fortuna Köln (3:1) und den 1. FC Kaiserslautern (4:3) durch. Die Siegesserie wird erst im Finale gestoppt, nachdem die Mannschaft um Marco van Hoogdalem, Mike Büskens und Mathias Schober das Halbfinale mit 4:0 gegen Werder Bremen gewann. Hansa Rostock feiert am Ende nach einem 4:3 seinen ersten Turnier-Sieg beim Hallen-Masters.

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