30. August: Ein Pokalspiel zum Vergessen

Günter Wilmovius, der von 1951 bis 1955 die rechte Seite des Schalker Spiels beackert, wird geboren. Ein Treffer von ihm, lange nach dem Ende der aktiven Laufbahn, hätte den Knappen gutgetan, um eine Pokal-Blamage beim damals noch unterklassigen 1. FSV Mainz 05 zu verhindern. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 30. August aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

1929: Günter Wilmovius wird geboren

Fünf Jahre lang wetzt Günter Wilmovius die Schalker Außenbahn auf und ab. In 70 Oberligaspielen zwischen 1951 und 1955 trifft der am 30. August 1929 geborene Kicker 32 Mal das gegnerische Tor. Der Angreifer ist auf der rechten Seite für das Team von Fritz Szepan derart wertvoll, dass sogar ein ganz großer Schalker für ihn Platz macht. Weil Wilmovius besser auf dem rechten Flügel zur Geltung kommt, wechselt Berni Klodt, als Nationalspieler und Kapitän ein absoluter Führungsspieler, selbstlos auf die Linksaußenposition. In der Saison 1954/1955 holt Wilmovius jedoch erneut das Verletzungspech ein. Wieder bricht er sich das Bein, bereits zum dritten Mal in seiner Karriere. Ein wichtiges Tor gelingt ihm aber noch für die Knappen: der Ausgleichstreffer beim 2:1-Sieg im DFB-Pokal-Halbfinale bei Kickers Offenbach. Das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (4:3) am 18. September 1955 soll sein letztes Spiel im blau-weißen Trikot gewesen sein. Später führt ihn sein Weg zu Werder Bremen. Mit den Hanseaten gewinnt er 1961 den DFB-Pokal. Am 25. April 2001 verstirbt Wilmovius.

1986: Blamage in Mainz

Vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim 1. FSV Mainz 05 ist die Favoritenrolle klar verteilt. Kaum jemand erwartet, dass der FC Schalke 04 bei den Rheinhessen, die in der Oberliga Südwest an den Start gehen, im Stadion am Bruchweg stolpert. Doch genau dieses Szenario tritt ein. Michael Schuhmacher trifft bereits nach sieben Minuten für den FSV. Die Knappen um Olaf Thon, Bernard Dietz und Co. haben zwar mehr als eine Stunde Zeit, der Partie noch eine Wendung zu geben – doch dies gelingt nicht. Das 1:0 hat bis zum Abpfiff Bestand.

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