4. April: Vor 20 Jahren starb Karl Barufka

Zum Idol wird er erst beim VfB Stuttgart, dennoch trauert auch der FC Schalke 04, als Karl Barufka am 4. April 1999 einer langen, schweren Krankheit in Böblingen erliegt. Der Junge aus dem Ruhrgebiet feiert in seiner neuen Heimat etliche Erfolge.

1999: Todestag von Ex-Schalke-Profi Karl Barufka

Am 15. Mai 1921 in Gelsenkirchen geboren, trainiert Karl Barufka schon früh in der Schalker Jugend. Bereits mit 13 Jahren kommt Barufka bereits in die B-Jugend-Westfalenauswahl und ist zusätzlich in der A-Jugend aktiv. 1939 spielt der Linksaußen und linke Läufer dann mit der Schalker A-Jugend bei einer Wiener Stadt-Auswahl und gewinnt dort mit 4:2, bevor die erste Schalker Mannschaft Admira Wien mit 9:0 besiegt und dadurch die vierte deutsche Meisterschaft gewinnt.

Mit diesem Spiel empfiehlt sich Karl Barufka für das Team von Otto Faist. Kurze Zeit später ist es so weit, er darf in der ersten Mannschaft ran. Den Durchbruch schafft er auf Schalke jedoch nicht. Auswechselspieler gibt es damals keine. Die Stammelf ist eine gute, eingespielte Truppe, Deutschlands beste und erfolgreichste in den 1930er- und 1940er-Jahren.

Lediglich einmal steht Barufka in einer Schalker Endspielformation. Leider erfolglos: Das DFB-Pokal-Finale von 1941 verlieren die Knappen mit 1:2 gegen den Dresdner SC.

Während seines besten Sportleralters tobt der Krieg. So erlebt er wie viele Talente seiner Generation die beste Zeit als Fußballer erst spät. Nach dem Krieg verschlägt es ihn nach Süddeutschland. 1945 heuert er beim VfB Stuttgart an, wo er in seiner Laufbahn als Linksaußen und linker Läufer 183 Oberligaspiele bestreitet und 32 Tore erzielt.

1950 und 1952 erringt er mit dem VfB zwei deutsche Meisterschaften und wird 1954 mit den Schwaben DFB-Pokal-Sieger. In den Jahren 1950 und 1951 wird „Kalli“ Barufka dreimal in die Nationalmannschaft berufen. Er ist Mitglied des Teams, das im ersten Länderspiel nach dem Krieg, am 22. November 1950 im Stuttgarter Neckarstadion, vor 103.000 Zuschauern die Schweiz mit 1:0 besiegt.

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