8. Oktober: Rudi Assauer holt Huub Stevens aus Kerkrade

Kurz nachdem er gegen den S04 aus dem UEFA-Cup fliegt, heuert Huub Stevens als Trainer bei den Knappen an – es ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 8. Oktober aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

1996: Huub Stevens wird Nachfolger von Jörg Berger

Stevens qualifiziert sich in der Saison 1996/1997 mit Roda Kerkrade für den UEFA-Cup und trifft in der ersten Runde auf den S04. Die Knappen setzen sich mit einem 3:0 im Parkstadion und einem 2:2 in Kerkrade durch. Die Niederländer scheiden aus, Stevens bekommt eine zweite Chance. Am 3. Oktober wird der bei den Fans beliebte Jörg Berger entlassen, fünf Tage später heuert Stevens beim S04 an. Der Limburger führt die Knappen in der Folge sensationell zum UEFA-Cup-Sieg. Schalkes Vorstandsvorsitzender Gerd Rehberg stellt schnell fest, dass Stevens ein „Typ ist, der gut ins Ruhrgebiet passt“. Rudi Assauer sagt über den Niederländer, er sei „der beste Trainer, den Schalke je hatte“. Zwischen September 2011 und Dezember 2012 ist der „Knurrer von Kerkrade“ erneut Coach des S04, der zum Schalker Jahrhunderttrainer und später in den Aufsichtsrat gewählt wird. Mit den Königsblauen gewinnt Stevens nicht nur den UEFA-Cup, sondern 2001 und 2002 auch den DFB-Pokal.

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