9. Oktober: S04 verschiebt die Alpen

Die Königsblauen feiern 1976 ihren bis heute höchsten Auswärtssieg in der Bundesliga-Geschichte - und das ausgerechnet in München. schalke04.de schaut in den Rückspiegel und blickt auf historische Ereignisse vom 9. Oktober aus mehr als 114 Jahren Vereinsgeschichte zurück.

1976: 7:0-Sieg in München

„Heute haben wir die Alpen verschoben“, meint Schalkes Präsident Günter Siebert nach dem Schlusspfiff in München. Denn im Olympiastadion erwischen die Königsblauen einen Sahnetag und führen den FCB regelrecht vor, am Ende steht ein 7:0 für die Knappen auf der Anzeigetafel. Dabei deutet im Vorfeld nur wenig auf einen derartigen Ausgang hin. Der S04 hat alle vier vorausgegangenen Auswärtspartien der Saison verloren, die Münchner indes im Olympiastadion sowohl Tennis Borussia Berlin (9:0) als auch dem 1. FC Köln (4:1) keine Chance gelassen. Und selbst zur Halbzeit, Klaus Fischer und Erwin Kremers hatten die Königsblauen mit 2:0 in Führung gebracht, trauen viele Schalke-Anhänger dem Braten nicht. Doch kurz nach dem Wiederanpfiff schlagen die Schalker durch Klaus Fischer zum dritten Mal zu. Es folgen Treffer von Manfred Dubski, Rüdiger Abramczik und zwei weitere Male Klaus Fischer. Der Kantersieg gegen die Bayern läutet die Wende in der Saison 1976/1977 ein. Die Mannschaft von Coach Friedel Rausch glaubt endlich an sich und landet am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz.

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