On this day 2015: A-Junioren gewinnen die 04. Deutsche Meisterschaft für Schalke

Vierter Streich: Vor genau fünf Jahren, am 25. Mai 2015, wird die U19 um Leroy Sane und Thilo Kehrer Deutscher Meister. Eine Erfolgsgeschichte, die vor rund 44 Jahren begann. Knappenschmiede.de blickt zurück – auf nullvier Finaltriumphe.

1976: FC Schalke 04 – Rot-Weiss Essen 5:1

Auftakt des Schalker Titelquartetts: 23.000 Fans sehen am 24. Juli 1976 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Rot-Weiss Essen im Herner Stadion am Schloss Strünkede. Der Revierrivale geht durch Jürgen Sekula früh in Führung (6.). Doch nur zwei Minuten später gleicht Ulrich Bittcher aus, und noch vor dem Pausenpfiff legt Thomas Lander für die Knappen nach – 2:1 (40.). Die zweite Spielhälfte beginnt mit einem Essener Eigentor durch Ralf Holznagel (46.). Für die Entscheidung sorgt Uwe Höfer mit seinem Doppelschlag (64./67.). Damit schreibt das Team um Chef-Trainer Uli Maslo Vereinsgeschichte – doch der nächste Titel wird lange auf sich warten lassen.

2006: FC Schalke 04 – FC Bayern München 2:1

30 Jahre später: Die Aufstellung des Endspiels am 4. Juni 2006 ist – rückblickend betrachtet – ein Aufgebot großer Namen: Mesut Özil im Schalker Mittelfeld, Ralf Fährmann im Tor, Benedikt Höwedes und Sebastian Boenisch in der Verteidigung. Auf bayerischer Seite warten Mats Hummels, Sandro Wagner und Thomas Kraft nur darauf, dass der Ball endlich rollt. Für die S04-Talente ist die Mission klar: Nach drei Jahrzehnten soll die Schale wieder in den Pott wandern. Und die Elf von Coach Norbert Elgert schlägt sich gut: Giuseppe Pisano (20.) und Sebastian Boenisch per Elfmeter (34.) treffen zur 2:0-Führung, Bayerns Michael Görlitz sorgt für den Anschluss (45.) – mehr ist für die Gäste nicht drin. Nach einer torlosen zweiten Spielhälfte feiern die Schalker vor rund 6500 Zuschauern im Stadion am Lüttinghof in Gelsenkirchen den Sieg. „Ich durfte diesen Moment damals mit meinen Eltern genießen. Das war ein unvergessliches Erlebnis“, erinnert sich Fährmann. „Norbert Elgert hat uns damals zum Titelgewinn geführt. Die Knappenschmiede kann stolz sein, ihn als Trainer zu haben.“

2012: FC Schalke 04 – FC Bayern München 2:1

17. Juni 2012: Das Stimmberg-Stadion der Spielvereinigung Erkenschwick ist beinahe ausverkauft. 13.000 Zuschauer wollen dabei sein, wenn die Schalker U19 im Endspiel um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft erneut auf den FC Bayern trifft. Es wird ein Finalduell der Extraklasse, auch wenn es lange torlos bleibt. Nach 59 Minuten bringt ein gewisser Alessandro Schöpf die Gäste in Führung. Doch die Antwort der Königsblauen um Kapitän Sead Kolasinac sowie die späteren S04-Profis Kaan Ayhan und Max Meyer folgt prompt: Rene Klingenburg (68.) und Philipp Hofmann (73.) drehen die Partie mit ihren Treffern. Der Rest ist Jubel. „Die Stimmung in Erkenschwick war überragend. Vor so vielen Zuschauern auflaufen zu dürfen war außergewöhnlich“, erzählt Schöpf später. „Auch wenn ich für Bayern gespielt habe, hat mich die Unterstützung der Schalker Fans damals bereits beeindruckt.“

2015: FC Schalke 04 – TSG Hoffenheim 3:1

Nur drei Jahre später stehen die Schalker erneut im Endspiel um die Deutsche Meisterschale. Es ist der 25. Mai 2015. Anstoß: 20.15 Uhr. Primetime! Es wird ein denkwürdiger Abend für die U19. Danach sieht es jedoch zu Spielbeginn nicht aus: Vor fast 13.000 Zuschauern im Wattenscheider Lohrheidestadion gerät die Elf von Chef-Trainer Norbert Elgert früh in Rückstand (5.). Joshua Mees trifft für den Titelverteidiger aus Hoffenheim. Doch noch vor der Pause erzielen die Königsblauen um Kapitän Thilo Kehrer den Ausgleich durch Felix Schröter (44.), der in Minute 57 auch das 2:1 nachlegt. Christian Sivodedov erzielt eine Viertelstunde vor Abpfiff den Treffer zum Endstand und leitet die Feierlichkeiten ein. In ausgelassener Atmosphäre machte der Schalker Nachwuchs den Meistertitel perfekt und qualifiziert sich erneut für die UEFA Youth League. Für Leroy Sane noch immer ein bedeutender Moment seiner Karriere: „Das war eindeutig der Höhepunkt meiner Zeit in der Knappenschmiede. Damals durfte ich bereits einige Spiele bei den Profis absolvieren, habe aber auch hin und wieder für die U19 gespielt – dieses Team war besonders.“

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