Q and A mit Pierre-Michel Lasogga 

Seit seinem Karriereende im Sommer 2025 ist Pierre-Michel Lasogga Co-Trainer der königsblauen U23. Zuvor lief der Stürmer zwei Spielzeiten für das Schalker Regionalligateam auf. Im Verlauf seiner Profi-Karriere spielte der 34-Jährige unter anderem für Hertha BSC Berlin, den Hamburger SV und Leeds United. Nun nahm sich Lasogga auf dem Instagram-Account der Knappenschmiede Zeit, um eure Fragen zu beantworten. 

Pierre-Michel Lasogga beim Training der Schalker U23

Wirst du auf der Straße von Fans erkannt und angesprochen? Stört dich das oder freust du dich darüber? 

Das kommt auf jeden Fall mal vor. Früher war es natürlich noch deutlich mehr. Seitdem ich meine Karriere beendet habe, ist das etwas weniger geworden, aber das stört mich überhaupt nie. Ich stehe für jeden Fan immer zur Verfügung – egal ob für eine Unterschrift oder ein Foto. Es macht mir Riesenspaß – das war immer der Grund, warum ich ein bekannter Spieler werden wollte (lacht). 

Was vermisst du aus deiner aktiven Zeit als Spieler am meisten? 

Am meisten vermisse ich es, vor 50.000 bis 60.000 Zuschauern Tore zu schießen. Das war schon eines der geilsten Gefühle, die man als Spieler so haben konnte. 

Was war der beste Moment in deiner Spielerkarriere? 

Das ist sehr schwer zu sagen. Ich hatte viele Höhen und Tiefen in meiner Karriere – natürlich sind mir speziell die Relegationsspiele mit dem HSV in Erinnerung geblieben, da war immer sehr viel Druck auf dem Kessel. Ich muss trotzdem sagen, dass mein Debüt für die erste Mannschaft von Schalke, das zugleich auch das letzte Spiel meiner Karriere war, ein besonderer Moment war. Es hat mir gezeigt hat, dass es sich immer lohnt, an Kindheitsträume zu glauben. 

Wolltest du schon immer nach der Karriere Trainer werden? 

Der Gedanke, dass ich im Fußball bleiben möchte, war eigentlich immer da. Mit der Zeit ist dann immer mehr die Idee gewachsen, dass ich es gerne ausprobieren würde, auf die Trainerseite zu wechseln. Es macht mir Riesenspaß. Ich hätte nicht gedacht, wie mir diese Art und Weise liegt. Ich freue mich, jeden Tag mit den Jungs arbeiten zu dürfen und hoffe jetzt, meine Erfahrungen als Trainer sammeln zu können. 

Was sind deine genauen Aufgaben als (neuer) Co-Trainer? 

Meine Aufgaben als Co-Trainer sind in erster Linie, den Chef-Trainer so gut es geht zu supporten. Ich möchte das Feuer, die Leidenschaft, die Jakob an den Tag legt, unterstützen und genauso vorneweg zu marschieren. Ich glaube, diese Art und Weise liegt mir auch ganz gut. Natürlich haben wir im Team ein bisschen verschiedene Aufgaben, Tommy (Tomasz Waldoch) ist ein bisschen abwehrspezifischer unterwegs, ich fokussiere mich natürlich mehr auf die Offensive und Jakob hat das große Ganze im Auge. Ich glaube im Moment harmoniert es bei uns im Team sehr gut. 

Wie schaffst du es, deine jahrelange Erfahrung an die jungen Spieler weiterzugeben? 

Ich versuche viel mit den Jungs zu reden, ihnen Tipps zu geben und so gut wie möglich zu erklären. Wenn es auf dem sprachlichen Wege nicht funktioniert, bin ich ja auch noch nicht ganz so weit weg vom Fußballerischen. Deshalb versuche ich, den Jungs viel zu zeigen, weil es glaube ich hilft, die Abläufe auf dem Platz zu sehen, zum Beispiel wie man zum Kopfball geht. Solche Sachen versuche ich den Jungs mit auf den Weg zu geben. 

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